Deutsches Rotes Kreuz
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Rettungsdienst

Rund um die Uhr ist der Rettungsdienst unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 112 für Sie erreichbar.
Rettungsdienst
Was ist der Rettungsdienst?

Der Rettungsdienst ist eine staatliche/öffentliche Aufgabe der Daseinsvorsorge. In Baden-Württemberg hat das Land diese Aufgabe an die Rettungsdienstorganisationen übertragen. Das Rote Kreuz ist die größte dieser Organisationen.
Der Rettungsdienst gliedert sich in Notfallrettung und Krankentransport.
In der Notfallrettung geht es um Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Störungen zu erwarten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten.
Hingegen bedeutet Krankentransport die fachgerechte Beförderung von Kranken, Verletzten oder sonstigen Hilfebedürftigen.

Im Rettungsdienst des Badischen Roten Kreuzes stehen der Bevölkerung zur Verfügung

8      Rettungsleitstellen
59    Rettungswachen
214  Einsatzfahrzeuge
816  Hauptberufliche Mitarbeiter/innen (inkl. Leitstellen)
257  Nebenamtliche Mitarbeiter/innen (inkl. Leitstellen)
725  Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen (inkl. Leitstellen)
112  Zivildienstleistende
76    Freiwilliges Soziales Jahr

Einsatzleistungen pro Jahr

ca. 250.000 Einsätze
ca. 7.500.000 gefahrene Kilometer

Wie wird der Rettungsdienst finanziert?

Das Land Baden-Württemberg fördert einen Teil der Anlageinvestitionen des Rettungsdienstes, d.h. beispielsweise es unterstützt den Bau von Rettungswachen. Die Rettungsdienstorganisationen müssen aber auch einen Eigenanteil tragen. Die laufenden (Betriebs-) Kosten werden von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Sozialämtern getragen. Die Höhe der Benutzungsentgelte wird zwischen Kostenträgern (Krankenkassen) und Leistungserbringern (Rettungsdienstorganisationen) auf Rettungsdienstbereichsebene (entsprechen in der Regel den Landkreisen) ausgehandelt und jeweils für ein Jahr vereinbart.

Wie teuer ist ein Einsatz?

Die tatsächlichen Kosten, die durch die Einsätze entstehen (variable Kosten), machen lediglich 20-30 Prozent der Gesamtkosten aus. Der Großteil der Kosten des Rettungsdienstes wird dadurch verursacht, dass rund um die Uhr Personal und Fahrzeuge einsatzbereit sein müssen, um im Bedarfsfall jeden an einer Straße entlegenen Notfallort zu erreichen. Diese Fixkosten, auch Vorhaltekosten genannt, entstehen unabhängig davon, ob ein Einsatz gefahren wird oder nicht.

Die Kosten des Rettungsdienstes werden auf die voraussichtliche Anzahl der Einsätze eines Jahres verteilt. Aus diesem Grund ist der "Preis" für Einsätze in Rettungsdienstbereichen mit geringer Einsatzfrequenz höher als in Bereichen mit einer hohen Anzahl von Einsätzen, wie es beispielsweise in Großstädten der Fall ist.


Welche Fahrzeuge sind im Einsatz?

Für die Notfallrettung stehen Rettungswagen bereit, die mit ausgebildeten Fachleuten (Rettungsassistenten) besetzt sind. Integriert in die Notfallrettung ist der Notarztdienst. Für die Notärzte, die in der Regel von den Krankenhäusern gestellt werden, hält das Rote Kreuz Notarzteinsatzfahrzeuge mit entsprechender Ausstattung und Fachpersonal bereit.

Wie schnell ist die Notfallrettung?

Mit der Übernahme des Rettungsdienstes haben die Hilfsorganisationen die Pflicht übernommen, an jedem Ort des Bundeslandes, an jedem Tag im Jahr, 24 Stunden am Tag für jede Bürgerin und jeden Bürger die Notfallrettung zu gewährleisten. Jeder an einer Strasse gelegene Notfallort muss innerhalb von höchstens 15 Minuten nach Eingang der Notfallmeldung (Hilfsfrist) mit einem Fahrzeug des Rettungsdienstes erreichbar sein. Koordiniert werden die Einsätze von den Rettungsleitstellen. Dort gehen Notrufe und Anforderungen für den Krankentransport ein.

Was passiert bei der Notfallrettung?

Bereits am Notfallort wird die notwendige Therapie eingeleitet. Lebensbedrohlich erkrankte oder verletzte Personen werden medizinisch versorgt und stabilisiert, um einer weiteren Verschlechterung ihres Zustandes vorzubeugen. Gleichzeitig wird über Funk bei der Rettungsleitstelle ein Platz im Krankenhaus angefordert. Aus diesem Grund fährt der Rettungswagen häufig nicht unmittelbar nach Aufnahme des Patienten vom Notfallort los. Nach der Erstversorgung wird der Patient unter Fortführung der begonnen Behandlung schonend in die nächste geeignete Einrichtung für die weitere Versorgung transportiert.

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von unserem Mitarbeiter:
Manfred Hild
Telefon: 07 61 / 8 83 36 - 3 00
Telefax: 07 61 / 8 83 36 - 4 56
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