Deutsches Rotes Kreuz
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Sozialarbeit

Migration und Integration

Migration ist ein weltweites Phänomen. Viele Menschen verlassen ihre Heimat aufgrund von Krieg, Verfolgung oder Bedrohung, viele sind aus materieller Not gezwungen, für sich und ihre Familien nach besseren Lebenschancen zu suchen.

In Baden-Württemberg leben zurzeit rund 1,2 Mio. Menschen mit ausländischem Pass, das sind 11,8% der Gesamtbevölkerung. Der Anteil von „Menschen mit Migrationshintergrund“ liegt bei 25% der Gesamtbevölkerung. Dazu zählen neben den Zuwanderern diejenigen Personen, welche die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben, welche als Aussiedler oder Spätaussiedler eingewandert sind sowie die Kinder von Spätaussiedlern und Eingebürgerten. Das heißt, jeder vierte Bürger in Baden-Württemberg verfügt über einen Migrationshintergrund.

Migration hat viele Facetten, sowohl für die Menschen, die kommen als auch für die Aufnahmegesellschaft.

Für den Einzelnen ist die eigene Migration oft ein schwieriger Prozess, denn er bringt den Verlust von Heimat, von Familie, sozialem Ansehen und kultureller Verortung mit sich. Insbesondere Zuwanderer, die als Flüchtlinge und Asylsuchende kommen, brauchen besonderen Schutz, humanitäre Hilfe und menschliche Solidarität.

Migration bedeutet aber auch die Chancen auf Schutz und Sicherheit, Lebensqualität und neue Perspektiven für das kulturelle Selbstverständnis. Nicht nur für die Migranten selbst. Für die Aufnahmegesellschaft ist Zuwanderung ein wichtiger demografischer Faktor, denn Migranten bringen Potentiale und Ressourcen mit, welche zur Stärkung der Wirtschaft und zur Sicherung des Sozialsystems notwendig sind. Darüber hinaus bereichern sie unsere Kultur auch im zwischenmenschlichen, intellektuellen, künstlerischen und politischen Leben.

Beide Aspekte von Migration – kulturelle Vielfalt und menschliche Solidarität - leiten die DRK-Migrationsarbeit, im Sinne des Rotkreuz-Grundsatzes: „Leben und Gesundheit schützen und der Würde des Menschen Achtung verschaffen“.

Unsere Integrationsarbeit hat folgende Schwerpunkte:

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Weitere Informationen erhalten Sie bei unserer Mitarbeiterin:

Dr. Angelika Mölbert
Telefon: 07 61 / 8 83 36 - 251
Telefax: 07 61 / 8 83 36 - 9 98