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Frau Karin Bundschuh 
Tel. 0761/88336610

  • Großer Wunsch nach spiritueller Betreuung auch in der Akuthilfe

    Etwa 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer besuchten das „13. Forum Psychosoziale Notfallversorgung“ des Badischen Roten Kreuzes, das am Samstag, 16.März, in der Technischen Fakultät der Universität Freiburg stattfand. Im Zentrum des eintägigen Seminars stand das The-ma „Orientierung geben – Abläufe und Rituale in der Psychosozialen Notfallversorgung“.

    Den Einführungsvortrag „Spiritual Care in der PSNV“ hielt Hermann Saur, Diakon und Leiter der Notfallseelsorge der Erzdiözese München und Freising. Saur erläuterte, wie Helferinnen und Helfer mithilfe von Spiritual Care in Krisensituationen eine spirituelle Betreuung anbieten können, losgelöst von der klassischen, religiösen Seelsorge. Denn weitaus häufiger als vielleicht vermutet, suchten Menschen in akuten Krisensituationen nach Sinn, nach Werten oder nach Haltungen, die im übergeordneten Sinn zwar religiös sein können, es aber nicht zwingend sein müssen. Zu erkennen, welche Unterstützung gebraucht werde, stelle dabei die große Herausforderung für die Betreuenden da, so der Notfallseelsorger. Wie vielfältig die Formen der spirituellen Betreuung in der Psychosozialen Notfallversorgung sein können, machte Saur an Hand von Beispielen deutlich.

    In zehn weiteren Workshops widmeten sich die Teilnehmenden vor allem einer bestmöglichen, professionellen Gestaltung von Abläufen. Hier wurden Themen wie Evakuierungen, Kommunikation mit Unfallverursachern, Führung, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt oder die PSNV bei Krisen und Notfällen in Schulen bearbeitet.

    Kasten: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Psychosozialen Notfallversorgung sind immer dann im Einsatz, wenn Menschen durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. Die Helferinnen und Helfer leisten in der Krisensituationen psychosoziale Akuthilfe für Betroffene und unterstützen sie bei der Bewältigung dieser kritischen Lebensereignissen und den damit einhergehenden psychosozialen Belastungen.
  • Orientierung geben – Abläufe und Rituale in der Akutbetreuung

    13. Forum Psychosoziale Notfallversorgung

    Es gibt Momente, in denen Menschen durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden: Wenn etwa Eltern ihr Kind verlieren, eine Naturkatastrophe die Existenz zerstört oder ein Unglück mit Toten und Verletzten vor der eigenen Tür passiert. Sowohl in diesen schweren Stunden als auch in anderen akuten Krisensituationen leisten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes "Erste Hilfe für die Seele" und psychosoziale Akuthilfe für Betroffene. Sie engagieren sich in der Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) und unterstützen andere bei der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen und den damit einhergehenden psychosozialen Belastungen.

    Der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz veranstaltet
    am 16. März 2019 von 09.00 bis 16.30 Uhr
    das 13. Forum zur Psychosozialen Notfallversorgung
    in der Technischen Fakultät der Universität Freiburg
    Georges-Köhler-Allee 101,
    79110 Freiburg

    Im Zentrum des 13. PSNV-Forums, an dem mehr als 160 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer teilnehmen werden, steht das Thema „Orientierung geben – Abläufe und Rituale in der Psychosozialen Notfallversorgung“. Den Einführungsvortrag „Spiritual Care in der PSNV“ hält Hermann Saur, Diakon und Leiter der Notfallseelsorge der Erzdiözese München und Freising.

    Der Begriff „Spiritual Care“ umfasst die gemeinsame Sorge aller Gesundheitsberufe für die spirituellen Bedürfnisse, Nöte und Wünsche kranker Menschen. Doch wie und wo können Mitarbeitende in der Krisenintervention und Notfallseelsorge innerhalb einer Akutbetreuung in diesem Sinn für Betroffene sorgen? Hermann Sauer beleuchtet in seinem Vortrag die Möglichkeiten und Grenzen von (christlichen) Ritualen im Rahmen einer Akutbetreuung.

    Zehn weitere Workshops widmen sich vor allem einer bestmöglichen, professionellen Gestaltung von Abläufen. Hier werden Themen wie Evakuierungen, Kommunikation mit Unfallverursachern, Führung, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt oder die PSNV bei Krisen und Notfällen in Schulen bearbeitet.

    Medienvertreter sind beim 13. PSNV-Forum des Badischen Roten Kreuzes herzlich willkommen!

    Den Flyer zum Forum finden Sie im Anhang.

  • DRK rettet erfolgreich bei Großübung im Katzenbergtunnel

    150 Kräfte aus fünf Kreisverbänden im Einsatz

    Einsatzkräfte des Badischen Roten Kreuzes waren heute bei der inzwischen dritten Großübung im Katzenbergtunnel, Landkreis Lörrach, im Einsatz. Die Helferinnen und Helfer aus den Kreisverbänden Lörrach, Freiburg, Müllheim, Säckingen und Waldshut sahen sich beim Eintreffen in Efringen-Kirchen mit einem sehr anspruchsvollen Übungsszenario konfrontiert: Im Tunnel war ein – auf einen Güterzug verladener – LKW mit gefährlicher Fracht in Brand geraten. 30 Personen erlitten Verletzungen. Weitere 25 Personen blieben unversehrt, mussten nach ihrer Rettung aus dem Tunnel aber betreut werden.

    Kräfte des Rettungsdienstes übernahmen zusammen mit ehrenamtlichen Helfern des Bevölkerungsschutzes und Lörracher Notärzten die von der Feuerwehr aus dem Tunnel geretteten Personen. Die Verletzten wurden zum Behandlungsplatz transportiert, den die DRK-Schnelleinsatzgruppen in kürzester Zeit aufgebaut hatten. Für Unverletzte wurde ein Betreuungsplatz geschaffen. Der Suchdienst des Roten Kreuzes übernahm die Registrierung aller an der Übung Beteiligten.

    Die Zusammenarbeit zwischen den hauptberuflichen und ehrenamtlichen Kräften des Roten Kreuzes sowie den Notärzten vor Ort funktionierte ausgezeichnet. Die Übung konnte gemäß der für den Katzenbergtunnel vorhandenen Einsatzplanung erfolgreich abgeschlossen werden.

    Dafür, dass die Übung sehr realistisch wirkte, sorgten nicht nur Rauchgeneratoren im Tunnel, sondern vor allem die Notfalldarstellerinnen und Notfalldarsteller des Roten Kreuzes. Professionell geschminkt sahen sie echten Verletzten täuschend ähnlich. Eine bei der Übung leicht verletzte Mimin konnte das Krankenhaus nach kurzen Aufenthalt bereits am Nachmittag wieder verlassen. Zum Abschluss der Übung versorgten Verpflegungskräfte des DRK alle Teilnehmenden mit einer warmen Mahlzeit.

    Efringen-Kirchen, 27.10.2018

  • Positionspapier zum Rettungsdienst

    DRK tritt für starke Leitstellen, Personalförderung und moderne Strukturen ein

    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Baden-Württemberg positioniert sich zum Rettungsdienst der Zukunft. Leitstellen als Partner in gesundheitlichen Notlagen, verbesserte Arbeitsbedingungen, mehr Handlungskompetenzen für Notfallsanitäter sowie Verbesserungen bei der Finanzierung des Krankentransports und bei der Planung im Rettungsdienst, verbunden mit mehr Transparenz: das sind für das DRK die Kernpunkte einer gesicherten Versorgung der Bürger in der Zukunft.

    „Der Rettungsdienst kann nicht losgelöst vom Wandel in der Gesellschaft und in der Gesundheitslandschaft funktionieren“, so Dr. Lorenz Menz, Präsident des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg bei einem Pressetermin der beiden DRK-Landesverbände in Stuttgart.Er betonte das Selbstverständnis des DRK als eine Hilfsorganisation, die im Sinne der Patienten für einen innovativen Rettungsdienst eintrete. Das sich verändernde Gesundheitswesen und neue Ansprüche stellen den Rettungsdienst als Ganzes und damit auch das DRK als größten Träger im Rettungsdienst vor Herausforderungen. „Bei der Personalgewinnung ist die Durststrecke noch nicht überwunden, bei der Infrastruktur gibt es durchaus Nachholbedarf – der Rettungsdienst insgesamt hat seine Hausaufgaben zu machen“, so Birgit Wiloth-Sacherer, Landesgeschäfts¬führerin des Badischen Roten Kreuzes. Dazu zählen Fragen der Transparenz sowie der optimalen Verzahnung zwischen dem Rettungsdienst als Teil des Gesundheitswesens einerseits und als Element des Bevölkerungsschutzes andererseits.

    An der Fortentwicklung des Rettungsdienstes hat das Deutsche Rote Kreuz seit jeher mitgearbeitet; mit eigenen Projekten und Investitionen, mit Anregungen und als Ideengeber. „Wir kommen nun mit einer Reihe von Positionen und Forderungen erneut unserer Verantwortung nach, den Rettungsdienst für die Zukunft gut aufzustellen – immer im Sinne der Patienten“, so Dr. Menz. Das Papier erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bei den einzelnen Positionen wird bewusst auf einzelne Adressaten verzichtet:

    • Weiterentwicklung der Leitstellen in Baden-Württemberg als notfallmedizinischer Partner, mit strukturierter Notrufabfrage, Disposition des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, Defibrillatoren-Katalogisierung und ärztlicher Anwesenheit in der Leitstelle sowie der Prüfung einer zusätzlichen medizinischen Notrufnummer
    • Landesweiter online-gestützter Bettennachweis der Kliniken für einen schnelleren Transport in die nächste geeignete Klinik
    • Kostendeckende Finanzierung des Krankentransports – auch zur Entlastung der Notfallrettung
    • Beibehaltung der organisatorischen Einheit von Notfallrettung und Krankentransport
    • Bessere Rahmenbedingungen in der Ausbildung, um Lehrkräfte zu gewinnen, um mehr Rettungskräften den Zugang zur Prüfung für Notfallsanitäter zu ermöglichen und um mehr Rettungskräfte aus den Reihen der BFD/FSJ-Teilnehmer zu gewinnen sowie attraktivere Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter im Rettungsdienst (u. a. reduzierte wöchentliche Arbeitszeit und einem früheren Renteneintrittsalter)
    •  Landesweit einheitliche Kompetenzen für die Notfallsanitäter sowie die Überarbeitung des notärztlichen Einsatzindikationskataloges
    • Beibehaltung des Zugangs von Ehrenamtlichen zum Rettungsdienst
    • Einbindung des Rettungsdienstes in die Krankenhausplanung des Landes
    • Einrichtung eines Systems zur Meldung von kritischen Vorkommnissen (CIRS)
    • Mehr Transparenz durch öffentliche Bereichspläne, Ergebnisse von Gremiensitzungen und Analysen der SQR-BW
    • Gesicherte Finanzierung bei der Ausbildung und der Infrastruktur (Rettungswachen und Leitstellen)

    „Die Bevölkerung hat einen Anspruch auf eine qualifizierte notfallmedizinische Hilfe auf dem Stand des medizinischen Wissens und der Technik. Wir betrachten die Notfallversorgung nicht isoliert, sondern sehen den Rettungsdienst samt Leitstelle, die Ersthelfer, den ärztlichen Notfalldienst und die Hilfe bei Großschadenslagen als Elemente eines integrierten Konzeptes der medizinischen Versorgung der Bevölkerung“, sagt Dr. Lorenz Menz.

    Das Deutsche Rote Kreuz ist kein ertragsorientierter Dienstleister, sondern stellt als gemeinnützige Hilfsorganisation den Patienten in den Mittelpunkt. Im Interesse der Bevölkerung bindet das Deutsche Rote Kreuz den Rettungsdienst in das komplexe Hilfeleistungssystem ein. „Angesichts der offensichtlichen Vorteile für die Patienten darf bei der Diskussion der genannten Positionen die Wirtschaftlichkeit nicht das entscheidende Kriterium sein. Schließlich hat Baden-Württemberg einen der kostengünstigsten Rettungsdienste in Deutschland“, so Hans Heinz, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg.

    Das DRK in Baden-Württemberg: Seine vielfältigen Hilfeleistungen für die Bevölkerung, die umfangreichen Angebote in der Altenhilfe und in der Breitenausbildung leistet das Rote Kreuz in Baden-Württemberg mit einer großen Zahl engagierter Menschen. Die beiden DRK-Landesverbände und die 50 DRK-Kreisverbände können auf 63.489 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zählen. Sie beschäftigen zusammen 13.264 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne FSJ/BFD). Das Deutsche Rote Kreuz ist in Baden-Württemberg der größte Leistungsträger im Rettungsdienst. Das DRK bildet jedes Jahr mehr als 220.000 Menschen in erster Hilfe aus. Im Helfer-Vor-Ort-System des DRK stehen 4.250 ausgebildete Helferinnen und Helfer bereit, um organisierte Erste Hilfe zu leisten. Über 12.000 Schulsanitäter und Juniorhelfer engagieren sich derzeit nachhaltig zum Thema Erste Hilfe an weiterführenden Schulen und an Grundschulen. Darüber hinaus gibt es in nahezu jedem der 905 Ortsvereine auch Jugendrotkreuz-Gruppen (837). Das DRK betreibt die Ausbildung von Notfallsanitätern an zehn Standorten in Baden-Württemberg. Die Zahl der Mitarbeiter in der Ausbildung wurde in den letzten beiden Jahren um 60 Prozent aufgestockt. 2017 verschmolzen die Landesschulen der beiden DRK-Landesverbände in Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Einrichtung. Über den Rettungsdienst und den Bevölkerungsschutz hinaus engagiert sich das Deutsche Rote Kreuz in vielfältiger Art und Weise auch in seiner Eigenschaft als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege in der Sozialarbeit.

    Positionspapier zum Download

    08. Mai 2018

  • Sauberes Trinkwasser - ein elementares Grundbedürfnis

    Weltwassertag 2018: Badisches Rotes Kreuz steht mit Trinkwasseraufbereitungsanlage für den Notfall bereit

    Sauberes Trinkwasser ist ein elementares, menschliches Grundbedürfnis. Geht es um Wassermangel, denkt man derzeit vor allen an die Bewohner Kapstadts, denen das Trinkwasser demnächst auszugehen droht, und natürlich an die Wüstenregionen der Erde. Wasserknappheit in Deutschland ist für kaum jemanden ein Thema. Dabei sind Engpässe in der Trinkwasserversorgung auch hier zulande nicht ausgeschlossen, beispielsweise in Katastrophensituationen, wenn die Infrastruktur zerstört wurde oder die lokalen Trinkwasserreserven verunreinigt sind. Auch mit Blick auf mögliche Terrorangriffe ist eine Notversorgung mit sauberem Trinkwasser für die Bevölkerung von enormer Bedeutung.

    Um in solchen Situationen helfen zu können, gibt es beim Badischen Roten Kreuz eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, für deren Betrieb derzeit eine Fachgruppe Trinkwasser aufgebaut wird. Diese soll im Krisenfall die Trinkwasseraufbereitung, die Trinkwasserlagerung, den Trinkwassertransport, die Trinkwasserverteilung und die Abwasserentsorgung sicherstellen. Die Fachgruppe Trinkwasser wird im Krisenfall als mobile Einheit tätig. Pro Stunde können 6000 Liter Trinkwasser aus Oberflächenwasser aufbereitet werden. Damit können 5000 Menschen mit 15 Litern Trinkwasser pro Tag versorgt werden. Die Etablierung dieses Hilfeleistungssystems wird durch den DRK-Bundesverband unterstützt.

    Für den Aufbau der Fachgruppe Trinkwasser werden weiterhin Freiwillige gesucht, die neben technischem Grundverständnis die Bereitschaft zu regelmäßigen Aus- und Fortbildungen sowie Übungseinsätzen mitbringen. Fachkräfte aus der Wasserwirtschaft, der Chemie, der chemisch-biologischen Labortätigkeit, der Sanitärtechnik, der Elektrotechnik und der Maschinentechnik sind ebenfalls willkommen.

    Außerdem werden Spender oder Sponsoren gesucht, die mithelfen, das Equipment für den mobilen Einsatz der Trinkwasseraufbereitungsanlage zu vervollständigen. Noch fehlt beispielsweise ein mobiler Stromgenerator, die Ausstattung von vier Trinkwasserabgabestellen, Geräte für Untersuchungen im eigenen Wasserlabor sowie die Unterstützung von Unternehmen beim Wassertransport, für den Spezialfahrzeuge notwendig sind.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich an die E-Mail-Adresse: info@drk-baden.de

    Freiburg, 21.03.2018

  • Bei hoher Belastung gesund bleiben

    Resilienz stärken – Gesunde Wege in der Arbeit der Psychosozialen Notfallversorgung des DRK

    Es gibt Momente, in denen Menschen durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden: Wenn etwa Eltern ihr Kind verlieren, eine Naturkatastrophe die Existenz zerstört oder ein Unglück mit Toten und Verletzten vor der eigenen Tür passiert. Sowohl in diesen schweren Stunden als auch in anderen akuten Krisensituationen leisten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes "Erste Hilfe für die Seele" und psychosoziale Akuthilfe für Betroffene. Sie engagieren sich in der Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) und unterstützen andere bei der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen und den damit einhergehenden psychosozialen Belastungen.

    Am Samstag, 17. März 2017, in der Zeit von 09.00 bis 16.30 Uhr veranstaltet der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz das 12. Forum zur Psychosozialen Notfallversorgung in der Technischen Fakultät der Universität Freiburg, Georges-Köhler-Allee 101, 79110 Freiburg.

    Im Zentrum des 12. PSNV-Forums, an dem mehr als 170 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer teilnehmen werden, steht das Thema „Resilienz stärken – Gesunde Wege in der Arbeit der Psychosozialem Notfallversorgung“. Den Einführungsvortrag hält Dr. Donya Gilan vom Deutschen Resilienz-Zentrum, Mainz. Sie zeigt, wie auch die Helferinnen und Helfer selbst ihre Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen stärken und sich nach Einsätzen vor psychischen Belastungen schützen können. Auch wenn das Thema Resilienz im Zentrum des Forums steht, widmen sich zehn verschiedene Workshops darüber hinaus weiteren wichtigen Bereichen der PSNV, wie etwa der Krisenintervention bei Betriebsunfällen, den Umgang mit Gruppen in Krisensituationen oder dem Umgang mit dem Thema Tod bei Kindern und Jugendlichen. Zudem wird die neue landesweite Koordinierungsstelle für die PSNV vorgestellt.

    Medienvertreter sind herzlich willkommen!

    Flyer zum 12. PSNV-Forum