DRK Presseinformationen https://www.drk-baden.de de DRK Thu, 06 May 2021 21:03:13 +0200 Thu, 06 May 2021 21:03:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-211 Mon, 21 Dec 2020 14:28:56 +0100 DRK beteiligt sich an landesweiter Corona-Schnelltest-Aktion https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/drk-beteiligt-sich-an-landesweiter-corona-schnelltest-aktion.html Das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich am 23. und 24. Dezember an einer vom Sozialministerium und der Tübinger Notärztin Dr. Lisa Federle initierten landesweiten kostenlosen Corona-Schnelltest-Aktion. Ziel der Aktion ist es, Risikogruppen zu schützen und ihnen ein Weihnachtsfest gemeinsam mit ihrer Familie zu ermöglichen. Die Antigentests zum schnellen und qualitativen Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 werden vom Sozialministerium Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt. Die Tests finden zu unterschiedlichen Uhrzeiten sowohl mit als auch ohne Anmeldung statt. Es handelt sich bei dieser Aktion ausdrücklich nicht um eine allgemeine Testung der Bevölkerung. Das Angebot ist ausschließlich für Personen gedacht, die betagten oder vorerkrankten Verwandten, die sonst an Weihnachten alleine wären, in den Stunden nach der Testung einen Besuch abstatten wollen

Alle DRK-Standorte mit Angaben zu Anmeldung bzw. Ausbuchungen sind in dieser Karte aufgeführt. (Bitte beachten Sie, dass es bei der Aktualisierung der Karte zu Verzögerungen kommen kann.)

Bereits jetzt sind viele DRK-Teststellen ausgebucht. Daher appeliert das Badische Rote Kreuz dringend an die Bevölkerung, diesen Schnelltest nicht zum "frei testen" zu missbrauchen. Nach wie vor gilt: Kontakte sollten weitestgehend reduziert werden.

Nach der Testung wird keine schriftliche Bescheinigung über ein negatives Testergebnis ausgestellt. Ist das Testergebnis negativ, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit keine Infektion vor; die Aussagekraft hierfür liegt bei ca. 90 bis 95 %. Wichtig ist, dass die Tests keine hundertprozentige Sicherheit garantieren! Auch bei einem negativen Testergebnis gilt also in jedem Fall weiterhin unbedingt die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Außerdem sollte man das Lüften nicht vergessen!

Bei positivem Ergebnis erhalten getestete Personen eine Bescheinigung, verbunden mit der dringenden Aufforderung, sich in Quarantäne zu begeben und einen PCR-Test durchzuführen. Wer positiv getestet wird, ist Coronavirus SARS-CoV-2-Virenträger und damit gesetzlich verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben, um nicht weitere Personen anzustecken. Des Weiteren sollte zur Sicherung der Diagnose ein PCR-Test beispielsweise in einer Schwerpunktpraxis oder einer Fieberambulanz durchgeführt werden.

Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann der Schnelltest innerhalb von circa 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infektion geben.

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news-209 Mon, 09 Nov 2020 14:03:38 +0100 Jahrbuch 2019 erschienen https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/jahrbuch-2019-erschienen.html Unser Jahrbuch 2019 widmet sich Projekten, Veranstaltungen und Initiativen, die alle ein Ziel haben: Das Badische Rote Kreuz noch besser, stärker und schlagkräftiger zu machen, als es das in Vergangenheit bereits war. Zum Wohl derer, die uns und unsere Hilfe brauchen. Das Jahrbuch 2019 erscheint in einer besonderen Zeit, in der wir alle auf die verschiedenste Art und Weise mit der Corona-Pandemie beschäftigt sind. Nicht erst diese Krise zeigt, wie wichtig Ausbildung, Weiterbildung und Qualifizierung für unser Handeln und unsere Hilfeleistungen sind. Das Badische Rote Kreuz hat den Erwerb von Wissen und die Stärkung von Kompetenzen immer vorangetrieben - in allen Gliederungen, in allen Gemeinschaften, bei den ehrenamtlichen wie bei den hauptberuflich Mitarbeitenden. Genau diesen engagierten, gut ausgebildeten Menschen verdanken wir es als Badisches Rotes Kreuz, dass wir die Herausforderungen der vergangenen Monate gut bewältigen konnten. Ein großes Dankeschön dafür!

Jahrbuch 2019 des Badischen Roten Kreuzes

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news-204 Tue, 12 May 2020 15:49:09 +0200 Gymnastikkurse jetzt Online https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/gymnastikkurse-jetzt-online.html Gegenwärtig können die DRK-Gymnastikkurse nicht wie gewohnt in der Gruppe stattfinden. Um auch in der Corona-Krise fit zu bleiben, präsentiert das Badische Rote Kreuz von nun an kleine Übungen auf der Homepage. Leider können sich unsere Gruppen derzeit nicht treffen. Um trotzdem fit zu bleiben, finden Sie von nun hier auf unserer Homepage kleine Bewegungs- und Gedächtnistraining-Übungen für zuhause. Viel Spaß damit! Bleiben Sie gesund und in Bewegung – mit Körper und Geist.

 

 

 

Fit durch die Corona-Zeit - Übungen der Woche Teil 1

Fit durch die Corona-Zeit - Übungen der Woche Teil 2

Fit durch die Corona-Zeit - Übungen der Woche Teil 3

Fit durch die Corona-Zeit - Übungen der Woche Teil 4

 

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news-202 Thu, 09 Apr 2020 13:41:50 +0200 Schokolade als Dankeschön https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/schokolade-als-dankeschoen.html Das Badische Rote Kreuz freut sich über eine großzügige Osterschokoladen-Spende von Aldi Süd. Das Unternehmen möchte sich bei den ehrenamtlichen wie hauptberuflichen und Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern dafür bedanken, dass diese sich in dieser herausfordernden Zeit so sehr engagieren. Eine sehr schöne Geste und auch wir sagen: Danke an Aldi Süd. #füreinander

Impressionen von der Verteilung der Hasen und Schokoladeneier.

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news-176 Wed, 11 Mar 2020 00:00:00 +0100 14. Forum der Psychosozialen Notfallversorgung am 21. März 2020 abgesagt https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/14-forum-der-psychosozialen-notfallversorgung-am-21-maerz-2020-abgesagt.html Das 14. Forum Psychosoziale Notfallversorgung, das für den 21. März 2020 geplant war, wurde zum Schutz unserer ehrenamtlichen Helfenden abgesagt.  

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news-199 Tue, 11 Feb 2020 15:02:42 +0100 11.2. - Europäischer Tag des Notrufs https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/112-europaeischer-tag-des-notrufs.html Schnelle Rettung in Notfällen setzt voraus, dass man die richtige Nummer kennt: die 112. Darauf weist das Badische Rote Kreuz zum europaweiten Notruftag am 11. Februar hin. Wer die 112 wählt, kann darauf vertrauen, dass er schnellstmöglich Hilfe erhält. Voraussetzung ist allerdings, dass die Anrufenden dem Personal in den Leitstellen die fünf wichtigen W-Fragen beantworten können: Wo ist etwas geschehen? Was ist geschehen? Welche Art der Verletzung oder Erkrankung liegt vor? Wie viele Personen sind betroffen? Wer ruft an? Das Nennen der Rückrufnummer ist besonders wichtig. Nur so kann die Leitstelle bei Rückfragen Kontakt mit dem Anrufer aufnehmen, etwa dann, wenn der Rettungsdienst den Einsatzort nicht finden kann. 

Da die Zahl der Alarmierungen über die 112 von Jahr zu Jahr steigt, ist es wichtig, die Notrufnummer im Notfall zu nutzen und sich bei weniger schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen Hilfe über die 116117, den Patientenservice des kassenärtzlichen Bereitschaftsdienstes, zu holen. 

Der 11. Februar ist europaweit der Tag des Notrufs. Die Nummer 112 gilt EU-weit, sie ist also nicht nur in den EU-Staaten, sondern auch in der Türkei, der Schweiz, Serbien, Island, den Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino gültig. Die 112 ist sowohl von Festnetzanschlüssen wie auch von Mobiltelefonen ohne Vorwahl wählbar. Sie funktioniert im Mobilfunknetz auch ohne Guthaben, mit aktivierter Tastensperre oder blockiertem Handy. Ist das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar, wird der Notruf über ein fremdes Mobilfunknetz abgesetzt.

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news-198 Thu, 06 Feb 2020 15:19:02 +0100 Regionalkonferenz zur Strategie 2030 wird vorläufig nicht stattfinden https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/regionalkonferenz-zur-strategie-2030-wird-vorlaeufig-nicht-stattfinden.html Zum Schutz der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden im Badischen Roten Kreuz wird die für den 25. April 2020 geplante Regionalkonferenz zur Entwicklung der Strategie 2030 auf einen noch unbekannten Termin verschoben.  

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news-197 Thu, 06 Feb 2020 14:36:44 +0100 Bergwacht wird 100 Jahre alt https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/bergwacht-wird-100-jahre-alt.html Die Bergwacht feiert 2020 ihren 100. Geburtstag. Zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten findet am 26. März in Berlin ein Festakt statt. Daran beteiligt sein, wird auch die Bergwacht Schwarzwald, die selbst allerdings erst 2022, in zwei Jahren also, ihr 100-jähriges Bestehen mit vielen Aktionen feiern wird.

Bundesweit benötigen fast 13.000 Menschen jährlich eine notfallmedizinische Vesorgung durch die ehrenamtlichen Retterinnen und Retter der Bergwacht. Das sind 1083 pro Monat oder mehr als 35 pro Tag. Die Einsatzorte stellen für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer häufig eine besondere  Herausforderung dar. Sie sind oftmals mit Einsatzfahrzeugen nicht erreichbar oder erfordern eine langwierige Anfahrt, das Gelände ist steil und schwierig, alle Beteiligten sind der Witterung ausgesetzt und in vielen Fällen gestaltet sich die notfallmedizinische Versorgung der Patienten sehr schwierig.

In den Frühjahrs- und Sommermonaten rettet die Bergwacht überwiegend Wanderer, Bergsteiger und Gleitschirmflieger. In den Wintermonaten konzentrieren sich die Einsätze stark auf Wintersportler und die Lawinenrettung. Ganzjährig führt die Bergwacht Luftrettung und Seilbahn-Evakuierung durch.

Die Bergwacht Schwarzwald ist die einzige eigenständige Bergwacht in Deutschland und kooperatives Mitglied im DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz e.V. .

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news-192 Thu, 14 Nov 2019 13:30:46 +0100 Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen an Julia Dierkesmann und Hans-Joachim Brüssow https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/bevoelkerungsschutz-ehrenzeichen-an-julia-dierkesmann-und-hans-joachim-bruessow.html Julia Dierkesmann, stellvertretende Landesbereitschaftsleiterin im Badischen Roten Kreuz, und Hans-Joachim Brüssow, Kreisbereitschaftsleiter und Aufsichtsrat im DRK-Kreisverband Rastatt, wurden vom Staatssekretär im Innenministerium Wilfried Klenk mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen 2019 ausgezeichnet. „Mit unserem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen wollen wir Menschen ehren, denen Ehre gebührt. Unsere heutigen Preisträgerinnen und Preisträger haben sich in besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg verdient gemacht – und das an ganz verschiedenen Stellen und mit verschiedenen Aufgaben“, sagte Klenk in seiner Laudatio.

„Die heutigen Empfängerinnen und Empfänger des Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichens sind der lebende Beweis für die Vielfalt der im Bevölkerungsschutz engagierten Organisationen und Einrichtungen. Bei allen Unterschieden in ihren jeweiligen Themenfeldern und Einsatzgebieten haben sie eines gemeinsam: Für die Geehrten ist es alltägliche Selbstverständlichkeit, sich für andere Menschen einzusetzen. Sie bringen sich genau dort ein, wo Hilfe am nötigsten gebraucht wird: letztlich unmittelbar vor Ort. Die Empfängerinnen und Empfänger des Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichens schauen nicht weg, sondern hin. Ihnen geht es dabei nicht um den eigenen Vorteil, sondern sie tun dies selbstlos für Ihre Mitmenschen“, so der Staatssekretär.

Zur Anerkennung und Würdigung von besonderen Verdiensten um den Bevölkerungsschutz stiftet der Innenminister des Landes Baden-Württemberg seit 2017 das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen. Die Ehrung wird an Personen vergeben werden, die sich in besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz verdient gemacht haben oder die besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Bevölkerungsschutzeinsatz gezeigt haben.

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news-191 Fri, 25 Oct 2019 13:46:08 +0200 Neue Helferinnen und Helfer im Suchdienst https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/neue-helferinnen-und-helfer-im-suchdienst.html Für die Arbeit der Kreisauskunftsbüros (KAB) im Badischen Roten Kreuz wurden 13 neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausgebildet. Sie absolvierten in den vergangenen Monaten die aus fünf Modulen bestehende Fachdienstausbildung Suchdienst – Auskunftswesen bei Konflikten und Katastrophen.

Ihnen wurde Grundlagenwissen zum Suchdienst, die Arbeitsweise in der Auskunftsstelle, EDV-Kenntnisse und der Umgang mit dem Datenerfassungs- und Auswertungsprogrammprogramm Xenios vermittelt. Außerdem wurden sie im Umgang und der Kommunikation mit Betroffenen in Krisensituationen geschult. Die Ausbildung endete mit einer großen Abschlussübung, die am 19.Oktober in der Landesgeschäftsstelle des Badischen Roten Kreuzes stattfand. An ihr nahmen neben den 13 zukünftigen KAB-Helfenden 23 KAB-Leitungen und Mitglieder des überregionalen Kreisauskunftsbüros (ÜKAB) teil.

Die Teilnehmenden an der Fachdienstausbildung kommen aus den Kreisverbänden Bühl-Achern, Lahr, Offenburg und Wolfach.

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news-190 Wed, 25 Sep 2019 12:16:06 +0200 Notfallsanitäter sollen endlich rechtliche Klarheit erhalten https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/notfallsanitaeter-sollen-endlich-rechtliche-klarheit-erhalten.html Der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz begrüßt ausdrücklich die Initiative der Bundesländer Bayern und Rheinland-Pfalz, mit einer Änderung des Notfallsanitätergesetzes für mehr Rechtssicherheit zu sorgen. Bislang lernen die Notfallsanitäter zwar in ihrer dreijährigen Ausbildung die Ausübung medizinischer Maßnahmen, dürfen diese aber nicht anwenden. „Es ist dringend notwendig, dass die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Land das in der Ausbildung Gelernte im Berufsalltag anwenden dürfen“, so Jochen Glaeser, Präsident des DRK-Landesverbands Badisches Rotes Kreuz. Mehr als fünf Jahre nach Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes könne die eingebrachte Änderung für mehr Rechtssicherheit sorgen, so Glaeser. 

 

Die Ausübung heilkundlicher Maßnahmen ist laut Heilpraktikergesetz bislang grundsätzlich Ärzten vorbehalten und ohne Erlaubnis strafbar. Wendet ein Notfallsanitäter dennoch medizinische Maßnahmen an, die er erlernt hat, handle er im Zweifelsfall rechtswidrig, so der Präsident des Badisches Roten Kreuzes. Deshalb begrüßt der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz ausdrücklich die Bundesratsinitiative als einen ersten wichtigen Schritt. „Wir benötigen eine bundesweit einheitliche Rechtslage“, so Jochen Glaeser. Zudem sei es wichtig, dies nicht nur im Ausbildungsgesetz zum Notfallsanitäter festzuschreiben, sondern auch im Heilpraktikergesetz direkt.

Der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz setzt sich bereits seit längerer Zeit auf allen Ebenen dafür ein, dass die hochqualifizierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter die notwendigen Kompetenzen erhalten, um den Bürgerinnen und Bürgern im Notfall schnell und rechtssicher Hilfe leisten zu können. Damit würde auch die Attraktivität des Berufes entscheidend aufgewertet.

Vor diesem Hintergrund bittet das Rote Kreuz den Landesminister für Soziales und Integration, Manfred Lucha, in einem Brief eindringlich darum, in der Sitzung des Gesundheitsausschusses des Bundesrats am 25. September 2019 den Gesetzesantrag im Sinne der Bürgerinnen und Bürger – aber auch der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter – zu unterstützen.

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news-184 Wed, 10 Jul 2019 16:05:07 +0200 Team aus Gottmadingen siegt beim Landeswettbewerb 2019 https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/team-aus-gottmadingen-siegt-beim-landeswettbewerb-2019.html Der diesjährige Landeswettbewerb der Gemeinschaften des Badischen Roten Kreuzes fand am Samstag, den 06. Juli, in Grenzach-Wyhlen statt. Zwölf Wettbewerbsgruppen von überall aus dem Verbandsgebiet traten gegeneinander an, um zu ermitteln, welches Team das Badische Rote Kreuz beim DRK-Bundeswettbewerb im kommenden Jahr vertreten wird. Die erfolgreichen Teams 2019 sind: 1. Platz: Ortsverein Gottmadingen 2. Platz: Ortsverein Radolfzell 3. Platz: Gastmannschaft der Bereitschaft Erfurt Auf einem fünf Kilometer langen Parcours mit nachgestellten Notfallszenen bewiesen die ehrenamtlichen Akteure ihr Können und zeigten ihr Rotkreuzwissen. Dafür, dass die zu bewältigenden Notsituationen wirklich realistisch wirkten, sorgten Notfalldarstellerinnen und Darsteller. Mehr als 30 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter beobachteten und bewerteten die Leistungen der Gruppen, die von eigenen Gruppenleitungen betreut wurden. Nach 19 Stationen, die auf einem Rundkurs quer durch Grenzach-Wyhlen verteilt waren, wurde das Siegerteam ermittelt.

Für den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs sorgen rund 170 Helferinnen und Helfer. Mit dabei waren unter anderen in diesem Jahr auch die Bergwacht-Schwarzwald, der DRK-Blutspendedienst, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Feuerwehr, das Jugendrotkreuz, die DRK-Rettungshundestaffel Lörrach und das Technische Hilfswerk.

 Traditionell sind die Aufgaben ausgesprochen anspruchsvoll, die beim Landeswettbewerb des Badischen Roten Kreuzes zu bewältigen sind. Den Gästen und Zuschauenden zeigte sich auch in Grenzach-Wyhlen, wie gut die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beim Roten Kreuz ausgebildet sind. Deutlich wurde auch, wie wichtig es ist, im Notfall Erste Hilfe leisten zu können. „Wenn das, was unsere Ehrenamtlichen heute gezeigt und geleistet haben, andere ermuntern würde, die eigenen, fast vergessenen Erste-Hilfe Kenntnisse zu vertiefen, dann wäre das eine gute Sache für alle“, sagte Michael Merle, Mitglied im Präsidium des Badischen Roten Kreuzes am Rande des Wettbewerbs.

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news-181 Tue, 04 Jun 2019 18:07:11 +0200 DRK trauert um seinen Ehrenpräsidenten Dr. Christoph Brückner https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/drk-trauert-um-seinen-ehrenpraesidenten-dr-christoph-brueckner.html Das Badische Rote Kreuz trauert um den DRK-Ehrenpräsidenten Professor Dr. med. Christoph Brückner, der am 04. Juni 2019 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. „Mit Professor Christoph Brückner verlieren wir eine engagierte Persönlichkeit, die sich jahrzehntelang um das Deutsche Rote Kreuz und insbesondere für die Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften nach der Wende verdient gemacht hat. Wir werden ihn schmerzlich vermissen“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.
Der in Zwickau geborene  Brückner war seit 1956 Mitglied des DRK und wurde im April 1990 zum Präsidenten des DRK der DDR gewählt. Er war Mitglied im Koordinierungsausschuss zur Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften und von der Vereinigung bis zum Herbst 2003 dreizehn Jahre lang Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes. In dieser Funktion hat er wesentlich dazu beigetragen, neue leistungsfähige Strukturen des DRK in den neuen Bundesländern aufzubauen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt als Vizepräsident wurde Professor Brückner auf der Bundesversammlung 2004 zum Ehrenpräsidenten ernannt. „Professor Brückner war ein großartiger Vermittler, dem das DRK viel zu verdanken hat. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Angehörigen und Freunden“, sagte Hasselfeldt.

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news-180 Mon, 18 Mar 2019 15:55:14 +0100 Großer Wunsch nach spiritueller Betreuung auch in der Akuthilfe https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/grosser-wunsch-nach-spiritueller-betreuung-auch-in-der-akuthilfe.html Etwa 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer besuchten das „13. Forum Psychosoziale Notfallversorgung“ des Badischen Roten Kreuzes, das am Samstag, 16.März, in der Technischen Fakultät der Universität Freiburg stattfand. Im Zentrum des eintägigen Seminars stand das The-ma „Orientierung geben – Abläufe und Rituale in der Psychosozialen Notfallversorgung“. Den Einführungsvortrag „Spiritual Care in der PSNV“ hielt Hermann Saur, Diakon und Leiter der Notfallseelsorge der Erzdiözese München und Freising. Saur erläuterte, wie Helferinnen und Helfer mithilfe von Spiritual Care in Krisensituationen eine spirituelle Betreuung anbieten können, losgelöst von der klassischen, religiösen Seelsorge. Denn weitaus häufiger als vielleicht vermutet, suchten Menschen in akuten Krisensituationen nach Sinn, nach Werten oder nach Haltungen, die im übergeordneten Sinn zwar religiös sein können, es aber nicht zwingend sein müssen. Zu erkennen, welche Unterstützung gebraucht werde, stelle dabei die große Herausforderung für die Betreuenden da, so der Notfallseelsorger. Wie vielfältig die Formen der spirituellen Betreuung in der Psychosozialen Notfallversorgung sein können, machte Saur an Hand von Beispielen deutlich.

 

In zehn weiteren Workshops widmeten sich die Teilnehmenden vor allem einer bestmöglichen, professionellen Gestaltung von Abläufen. Hier wurden Themen wie Evakuierungen, Kommunikation mit Unfallverursachern, Führung, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt oder die PSNV bei Krisen und Notfällen in Schulen bearbeitet.

 

Kasten: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Psychosozialen Notfallversorgung sind immer dann im Einsatz, wenn Menschen durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. Die Helferinnen und Helfer leisten in der Krisensituationen psychosoziale Akuthilfe für Betroffene und unterstützen sie bei der Bewältigung dieser kritischen Lebensereignissen und den damit einhergehenden psychosozialen Belastungen.
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news-177 Thu, 24 Jan 2019 15:18:20 +0100 Jugendrotkreuz Steinen spendet Spielsachen für krebskranke Kinder https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/jugendrotkreuz-steinen-spendet-spielsachen-fuer-krebskranke-kinder.html Die Jugendrotkreuz-Gruppe aus Steinen überreichte heute der Kinderkrebsstation im Freiburger Universitätsklinikum eine Spielzeugspende im Wert von 354 €. Die jungen Rotkreuzler hatten im Rahmen der aktuellen Jugendrotkreuz Kampagne #WasgehtmitMenschlichkeit beschlossen, das Geld, das sie ursprünglich für ihren Jahresausflug in den Europapark gesammelt hatten, an schwer kranke Kinder zu spenden.

Mit einer Weihnachtstombola konnte die Gruppe den Spendenbetrag noch erhöhen, so dass das Jugendrotkreuz Steinen ein großes Paket sehr erwünschter und wirklich benötigter Spielsachen an die Klinik für Hämatologie und Onkologie im Zentrum für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikum übergeben konnte.

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news-168 Wed, 29 Aug 2018 11:27:00 +0200 DRK hilft Wasser-Selbstversorgern in Not https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/drk-hilft-wasser-selbstversorgern-in-not.html Beginnen sollte die Arbeit der Landesfachgruppe Trinkwasser Notversorgung des Badischen Roten Kreuzes eigentlich erst im kommenden Jahr. Doch auf Grund des extrem trockenen Sommers waren unsere Ehrenamtlichen bereits sieben Mal im Einsatz und haben im Ortenaukreis, in Bad-Griesbach - Peterstal sowie in Zell-Weierbach, 37 Kubikmeter Trinkwasser an Selbstversorger ausgeliefert, deren Zisternen trockengefallen waren. Bei einer Übung im Mai in Oppenau, bei der das 30-köpfige Rot-Kreuz-Team Wasser aus der Rench zu trinkbarem Wasser aufbereitet hatte, waren Vertreter der Gemeinde und des Landratsamtes auf die neue Fachgruppe des Badischen Roten Kreuzes aufmerksam geworden. Als nun den ersten Selbstversorgern das Wasser ausging und sie ihr Problem den Behörden meldeten, erinnerte man sich dort an die Übung im Frühjahr und alarmierte die neue Fachgruppe. Eingerichtet wurde dieser Dienst beim Badischen Roten Kreuz vor allem für Katastrophenfälle, wie Hochwasser, welche die kommunale Trinkwasserversorgung gefährden und zu ihrem Ausfall führen können. Aufgabe der Helferinnen und Helfer ist es dann, Oberflächenwasser zu Trinkwasser aufzubereiten.

Mit ihren Gerätschaften kann die Trinkwasser-Fachgruppe aber auch Wasser aus öffentlichen Leitungen entnehmen, leicht mit Chlor versetzen und – wie jetzt geschehen – an Selbstversorger ausliefern. Da die Betroffenen sich häufig erst melden, wenn tatsächlich kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt, müssen die Ehrenamtlichen oftmals sehr flott reagieren. Das gilt besonders, wenn auf den Höfen der Hilfesuchenden neben Menschen auch Vieh und weitere Tiere leben.

Das Wasser, das aus den Netzen der Gemeinden entnommen wird, müssen die Beziehenden bezahlen. Das Rote Kreuz bekommt die Treibstoffkosten, die beim Wassertransport anfallen, erstattet und freut sich über Spenden.  

Derzeit stehen zwei LKW für Trinkwassertransporte bereit. Einer ist in Bühl stationiert. Der zweite steht im Moment in Bad Griesbach-Peterstal, auch um die Fahrtkosten für die in Not geratenen - bisher alle aus der Ortenau stammenden - Selbstversorger zu reduzieren. Bei Bedarf könnten zwei weitere LKW für den Trinkwassertransport ausgerüstet und auch in anderen Gebieten des Badischen Roten Kreuzes eingesetzt werden. Da auf Grund der geringen Niederschläge der vergangenen Wochen mit zusätzlichen trockenfallenden Zisternen zu rechnen ist, hält sich die Fachgruppe für weitere Trinkwassernotversorgungseinsätze bereit. 

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news-167 Tue, 14 Aug 2018 17:54:00 +0200 Erster offizieller Einsatz der Landesfachgruppe Trinkwasser Notversorgung https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/erster-offizieller-einsatz-der-landesfachgruppe-trinkwasser-notversorgung.html Die Landesfachgruppe Trinkwasser Notversorgung des Badischen Roten Kreuzes hatte ihren ersten offiziellen Einsatz. Am Montagabend belieferten drei ehrenamtliche Helfer aus der Fachdienstgruppe eine Ferieneinrichtung im Ortenaukreis, die sich normalerweise über eine Zisterne selbst versorgt, mit sechs Kubikmetern frischem Trinkwasser. Durch die Trockenheit der vergangenen Wochen war das Wasserreservoir ausgetrocknet.
In diesem Fall wurde das Frischwasser aus dem öffentlichen Wassernetz entnommen und die Zisterne damit aufgefüllt. Im Katastrophenfall ist die Situation in der Regel anders, dann bereiten die Mitglieder der Fachgruppe Oberflächenwasser zu Trinkwasser auf. Das Badische Rote Kreuz kann pro Tag 5000 Menschen mit 15 Litern versorgen.

Ursprünglich wollte sich die Fachgruppe Trinkwasser Notversorgung erst 2019 bei den Behörden einsatzbereit melden. Inzwischen liegen allerdings weitere Anfragen vor, in denen um Trinkwasserlieferungen für Schwarzwälder Selbstversorgerhöfe gebeten wird.

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news-166 Sat, 07 Jul 2018 21:00:00 +0200 Team aus Grenzach-Wyhlen siegt beim Landeswettbewerb des Badischen Roten Kreuzes https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/team-aus-grenzach-wyhlen-siegt-beim-landeswettbewerb-des-badischen-roten-kreuzes.html Der Landeswettbewerb 2018 des Badischen Roten Kreuzes in Erster Hilfe fand am Samstag, den 07. Juli, in Hornberg statt. In elf Wettbewerbsgruppen traten rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Verbandsgebiet an, um zu ermitteln, welches Team das Badische Rote Kreuz beim DRK-Bundeswettbewerb im kommenden Jahr vertreten wird. Die erfolgreichen Teams 2018 sind:

1. Platz: Grenzach-Wyhlen 1
2. Platz: "Helfende Hände", Team aus mehreren Ortsvereinen im KV Kehl
3. Platz: Grenzach-Wyhlen 2

Auf einem fünf Kilometer langen Parcours mit nachgestellten Notfallszenen bewiesen die ehrenamtlichen Akteure ihr Können und zeigten ihr Rotkreuzwissen. Dafür, dass die zu bewältigenden Notsituationen wirklich realistisch wirkten, sorgten 35 Notfalldarstellende. Weitere 40 Schiedsrichtende beobachteten und bewerteten die Leistungen der Gruppen, die von eigenen Gruppenleitungen betreut wurden. Nach 18 Stationen, die auf einem Rundkurs quer durch Hornberg verteilt waren, wurde das Siegerteam ermittelt.

Für den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs sorgten rund 140 Helferinnen und Helfer. Mit dabei waren in diesem Jahr auch das Technische Hilfswerk, die Feuerwehr und die Rettungshundestaffel Offenburg. Erstmals veranstaltete der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz seinen Landeswettbewerb gemeinsam mit einem Ortsverein, dem Ortsverein Hornberg-Gutach. Jochen Glaeser, Präsident des Badischen Roten Kreuzes, dankte den Mitgliedern des Ortsvereins ausdrücklich für ihr Engagement und die viele Zeit, die sie in die Vorbereitung und die gelungene Ausführung des Wettkampftages gesteckt haben.

Traditionell sind die Aufgaben ausgesprochen anspruchsvoll, die beim Landeswettbewerb des Badischen Roten Kreuzes zu bewältigen sind. Den Gästen und Zuschauenden zeigte sich auch in Hornberg, wie gut die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beim Roten Kreuz ausgebildet sind. Deutlich wurde auch, wie wichtig es ist, im Notfall Erste Hilfe leisten zu können. „Wenn das, was unsere Ehrenamtlichen heute gezeigt und geleistet haben, andere ermuntern würde, die eigenen, fast vergessenen Erste-Hilfe Kenntnisse zu vertiefen, dann wäre das eine gute Sache für alle", sagte Bernd Schäck, Mitglied im Präsidium des Badischen Roten Kreuzes am Rande des Wettbewerbs.

 

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news-165 Tue, 08 May 2018 14:00:00 +0200 Positionspapier zum Rettungsdienst https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/positionspapier-zum-rettungsdienst.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Baden-Württemberg positioniert sich zum Rettungsdienst der Zukunft. Leitstellen als Partner in gesundheitlichen Notlagen, verbesserte Arbeitsbedingungen, mehr Handlungskompetenzen für Notfallsanitäter sowie Verbesserungen bei der Finanzierung des Krankentransports und bei der Planung im Rettungsdienst, verbunden mit mehr Transparenz: das sind für das DRK die Kernpunkte einer gesicherten Versorgung der Bürger in der Zukunft. „Der Rettungsdienst kann nicht losgelöst vom Wandel in der Gesellschaft und in der Gesundheitslandschaft funktionieren“, so Dr. Lorenz Menz, Präsident des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg bei einem Pressetermin der beiden DRK-Landesverbände in Stuttgart.Er betonte das Selbstverständnis des DRK als eine Hilfsorganisation, die im Sinne der Patienten für einen innovativen Rettungsdienst eintrete. Das sich verändernde Gesundheitswesen und neue Ansprüche stellen den Rettungsdienst als Ganzes und damit auch das DRK als größten Träger im Rettungsdienst vor Herausforderungen. „Bei der Personalgewinnung ist die Durststrecke noch nicht überwunden, bei der Infrastruktur gibt es durchaus Nachholbedarf – der Rettungsdienst insgesamt hat seine Hausaufgaben zu machen“, so Birgit Wiloth-Sacherer, Landesgeschäfts¬führerin des Badischen Roten Kreuzes. Dazu zählen Fragen der Transparenz sowie der optimalen Verzahnung zwischen dem Rettungsdienst als Teil des Gesundheitswesens einerseits und als Element des Bevölkerungsschutzes andererseits.

An der Fortentwicklung des Rettungsdienstes hat das Deutsche Rote Kreuz seit jeher mitgearbeitet; mit eigenen Projekten und Investitionen, mit Anregungen und als Ideengeber. „Wir kommen nun mit einer Reihe von Positionen und Forderungen erneut unserer Verantwortung nach, den Rettungsdienst für die Zukunft gut aufzustellen – immer im Sinne der Patienten“, so Dr. Menz. Das Papier erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bei den einzelnen Positionen wird bewusst auf einzelne Adressaten verzichtet:

  • Weiterentwicklung der Leitstellen in Baden-Württemberg als notfallmedizinischer Partner, mit strukturierter Notrufabfrage, Disposition des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, Defibrillatoren-Katalogisierung und ärztlicher Anwesenheit in der Leitstelle sowie der Prüfung einer zusätzlichen medizinischen Notrufnummer
  • Landesweiter online-gestützter Bettennachweis der Kliniken für einen schnelleren Transport in die nächste geeignete Klinik
  • Kostendeckende Finanzierung des Krankentransports – auch zur Entlastung der Notfallrettung
  • Beibehaltung der organisatorischen Einheit von Notfallrettung und Krankentransport
  • Bessere Rahmenbedingungen in der Ausbildung, um Lehrkräfte zu gewinnen, um mehr Rettungskräften den Zugang zur Prüfung für Notfallsanitäter zu ermöglichen und um mehr Rettungskräfte aus den Reihen der BFD/FSJ-Teilnehmer zu gewinnen sowie attraktivere Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter im Rettungsdienst (u. a. reduzierte wöchentliche Arbeitszeit und einem früheren Renteneintrittsalter)
  •  Landesweit einheitliche Kompetenzen für die Notfallsanitäter sowie die Überarbeitung des notärztlichen Einsatzindikationskataloges
  • Beibehaltung des Zugangs von Ehrenamtlichen zum Rettungsdienst
  • Einbindung des Rettungsdienstes in die Krankenhausplanung des Landes
  • Einrichtung eines Systems zur Meldung von kritischen Vorkommnissen (CIRS)
  • Mehr Transparenz durch öffentliche Bereichspläne, Ergebnisse von Gremiensitzungen und Analysen der SQR-BW
  • Gesicherte Finanzierung bei der Ausbildung und der Infrastruktur (Rettungswachen und Leitstellen)

„Die Bevölkerung hat einen Anspruch auf eine qualifizierte notfallmedizinische Hilfe auf dem Stand des medizinischen Wissens und der Technik. Wir betrachten die Notfallversorgung nicht isoliert, sondern sehen den Rettungsdienst samt Leitstelle, die Ersthelfer, den ärztlichen Notfalldienst und die Hilfe bei Großschadenslagen als Elemente eines integrierten Konzeptes der medizinischen Versorgung der Bevölkerung“, sagt Dr. Lorenz Menz.

Das Deutsche Rote Kreuz ist kein ertragsorientierter Dienstleister, sondern stellt als gemeinnützige Hilfsorganisation den Patienten in den Mittelpunkt. Im Interesse der Bevölkerung bindet das Deutsche Rote Kreuz den Rettungsdienst in das komplexe Hilfeleistungssystem ein. „Angesichts der offensichtlichen Vorteile für die Patienten darf bei der Diskussion der genannten Positionen die Wirtschaftlichkeit nicht das entscheidende Kriterium sein. Schließlich hat Baden-Württemberg einen der kostengünstigsten Rettungsdienste in Deutschland“, so Hans Heinz, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg.

Das DRK in Baden-Württemberg: Seine vielfältigen Hilfeleistungen für die Bevölkerung, die umfangreichen Angebote in der Altenhilfe und in der Breitenausbildung leistet das Rote Kreuz in Baden-Württemberg mit einer großen Zahl engagierter Menschen. Die beiden DRK-Landesverbände und die 50 DRK-Kreisverbände können auf 63.489 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zählen. Sie beschäftigen zusammen 13.264 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne FSJ/BFD). Das Deutsche Rote Kreuz ist in Baden-Württemberg der größte Leistungsträger im Rettungsdienst. Das DRK bildet jedes Jahr mehr als 220.000 Menschen in erster Hilfe aus. Im Helfer-Vor-Ort-System des DRK stehen 4.250 ausgebildete Helferinnen und Helfer bereit, um organisierte Erste Hilfe zu leisten. Über 12.000 Schulsanitäter und Juniorhelfer engagieren sich derzeit nachhaltig zum Thema Erste Hilfe an weiterführenden Schulen und an Grundschulen. Darüber hinaus gibt es in nahezu jedem der 905 Ortsvereine auch Jugendrotkreuz-Gruppen (837). Das DRK betreibt die Ausbildung von Notfallsanitätern an zehn Standorten in Baden-Württemberg. Die Zahl der Mitarbeiter in der Ausbildung wurde in den letzten beiden Jahren um 60 Prozent aufgestockt. 2017 verschmolzen die Landesschulen der beiden DRK-Landesverbände in Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Einrichtung. Über den Rettungsdienst und den Bevölkerungsschutz hinaus engagiert sich das Deutsche Rote Kreuz in vielfältiger Art und Weise auch in seiner Eigenschaft als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege in der Sozialarbeit.

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news-162 Thu, 22 Feb 2018 16:30:00 +0100 DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt besucht das Badische Rote Kreuz https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/drk-praesidentin-gerda-hasselfeldt-besucht-das-badische-rote-kreuz.html Die Badische Rotkreuzfamilie hatte heute Grund zum Feiern. Die neugewählte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt besuchte als ersten Landesverband das Badische Rote Kreuz. Gleichzeitig wurde der 75. Geburtstag des Präsidenten des Badischen Roten Kreuzes, Jochen Glaeser, gefeiert. Rund hundert Rotkreuzlerinnen und –Rotkreuzler waren zum Kennenlernen, Austausch und einem kleinen Geburtstagsempfang in die Landesgeschäftsstelle nach Freiburg gekommen. Im Fachgespräch mit den ehrenamtlichen und hauptberuflichen Leitungskräften aller Verbandsebenen überzeugte Gerda Hasselfeldt, begleitet von Generalsekretär Christian Reuter, durch große Sachkenntnis nach nur zweieinhalb Monaten Amtszeit, durch hohe persönliche Integrität und einen sehr sympathischen Auftritt. Beim anschließenden Geburtstagesempfang, zu dem auch alle hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen waren, erhielt Präsident Glaeser Glückwünsche aus allen Gliederungen und Gemeinschaften. Die Feier nutzen die Gäste aber auch zum lebhaften Austausch. Für das Badische Rote Kreuz war das ein rundum gelungener Tag.

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news-160 Mon, 11 Dec 2017 15:49:00 +0100 Dieter Sprich erhält Bevölkerungschutz-Ehrenzeichen https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/dieter-sprich-erhaelt-bevoelkerungschutz-ehrenzeichen.html Erstmals hat Innenminister Thomas Strobl das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg verliehen. Einer der Ausgezeichneten ist Dieter Sprich, langjähriger Landeskatastrophenschutzbeauftragter des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz. Erstmals hat Innenminister Thomas Strobl das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg verliehen. Einer der Ausgezeichneten ist Dieter Sprich, langjähriger Landeskatastrophenschutzbeauftragter des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz. Das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen wird an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz verdient gemacht oder die ein besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Bevölkerungsschutz gezeigt haben.

Schon 1993, während seiner hauptberuflichen Zeit als Abteilungsleiter der Rotkreuzgemeinschaften im Badischen Roten Kreuz, übernahm Dieter Sprich die Funktion des stellvertretenden Landeskatastrophenschutzbeauftragten. In dieser Rolle vertrat es das Badische Rote Kreuz im Landesbeirat des Katastrophenschutzes. Nach seinem Ausscheiden aus der hauptberuflichen Arbeit widmete er sich ganz dem Ehrenamt und wurden 2005 zum Landeskatastrophenschutzbeauftragten des Badischen Roten Kreuzes bestellt. Diese Aufgabe nahm er bis zum Sommer dieses Jahres wahr.

Seine große Erfahrung, sein profundes Wissen, seine Glaubwürdigkeit und seine ausgeprägte Rotkreuzidentität haben Dieter Sprich zu einer weithin geschätzten Persönlichkeit nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des Roten Kreuzes werden lassen.

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news-154 Thu, 17 Aug 2017 17:30:00 +0200 Mehr Kompetenzen für den Rettungsdienst https://www.drk-baden.de/aktuell/neuigkeiten/meldung/mehr-kompetenzen-fuer-den-rettungsdienst.html Die ersten Notfallsanitäter schließen gerade ihre Ausbildung ab. Einiges, was sie gelernt haben, dürfen sie jedoch nicht umsetzen. Das DRK und die AOK in Baden-Württemberg fordern Bundesgesundheitsminister Gröhe auf, diese Hindernisse zügig zu beseitigen Gemeinsamer Vorstoß von AOK und DRK in Baden-Württemberg

Wenn Ende September die ersten Notfallsanitäter ihre Ausbildung abschließen, werden sie als Verantwortliche im Rettungswagen im Einsatz sein. Einiges, was sie in den drei Jahren gelernt haben, dürfen sie jedoch nicht in die Tat umsetzen. Grund hierfür sind unzureichende bundesgesetzliche Vorgaben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die AOK Baden-Württemberg fordern nun Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in einem gemeinsamen Schreiben auf, diese Hindernisse zügig zu beseitigen. Denn eine bessere Ausbildung verlangt mehr Kompetenzen für die Notfallsanitäter. 

Mit der Einführung der dreijährigen Ausbildung des Notfallsanitäters zum 1. Januar 2014 und der damit endenden Ausbildung zum Rettungsassistenten versprach man sich besser ausgebildete Rettungsdienstmitarbeiter, die den Patienten am Einsatzort noch kompetenter helfen können – auch dann, wenn (noch) kein Notarzt am Einsatz beteiligt ist. Im September werden in Baden-Württemberg die ersten 85 Notfallsanitäter ihre dreijährige Ausbildung abschließen und ihren Dienst in den Hilfsorganisationen beginnen. In den letzten drei Jahren haben darüber hinaus bereits mehr als 1.000 Rettungsassistenten die Nachqualifizierung zum Notfallsanitäter mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Die Krankenkassen in Baden-Württemberg finanzieren mit einem nicht unerheblichen Millionenbetrag die Ausbildung aber auch die Weiterqualifizierung der bestehenden Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter. „Wir stehen mit dafür ein, dass unseren Versicherten im Notfall schnell und kompetent geholfen wird. Wenn gut ausgebildete Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter vor Ort sind und ihr Wissen nicht anwenden dürfen, muss das geändert werden“, unterstützt Dr. Christopher Herrmann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, die Forderung des DRK. 

Eine Grundlage der Ausbildung in Baden-Württemberg sind zwischen allen Rettungsdienstschulen und den zuständigen Ministerien abgestimmte Handlungsempfehlungen. In diesen ist ein standardisiertes Vorgehen in 19 Notfallsituationen geregelt – vom Kreislaufstillstand über den Herzinfarkt und Schlaganfall bis hin zum schwerverletzten Unfallopfer. „Unsere neuen Notfallsanitäter werden in drei Jahren fit gemacht, um im Notfalleinsatz kompetent helfen zu können. Sie dürfen es aber nicht“, stellen die Präsidenten der beiden DRK-Landesverbände in Baden-Württemberg, Dr. Lorenz Menz und Jochen Glaeser, übereinstimmend fest. Eine Ursache hierfür ist im Heilpraktikergesetz zu finden, einem Bundesgesetz. Für Dr. Menz ist klar: „Der Bundesgesetzgeber muss schnellstmöglich die Rahmenbedingungen schaffen, damit das Notfallsanitätergesetz nicht ins Leere läuft“. Darüber hinaus ermögliche der größere Handlungsspielraum der Notfallsanitäter eine Entlastung des Notarztsystems. 

Stuttgart und Freiburg, 17. August 2017

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