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  • Sieger des Jugendrotkreuz-Bundeswettbewerbs kommt aus Baden

    Heimsieg für die Schulsanitätsdienstgruppe des Bühler Windeck-Gymnasiums - Südwest-JRK insgesamt stark

    Die Schulsanitätsdienstgruppe des Windeck-Gymnasiums in Bühl hat den 38. Bundeswettbewerb des Jugendrotkreuzes (Stufe II) gewonnen. In der eigenen Stadt konnte das Team aus Baden den Vergleich, der in diesem Jahr gemeinsam vom Badischen Roten Kreuz und dem DRK Kreisverband Bühl-Achern ausrichtet wurde, für sich entscheiden. 

    Vom 07. - 09. Oktober 2016 trafen sich 220 Jugendrotkreuzler- und Rotkreuzlerinnen aus ganz Deutschland in Bühl, um ihren Bundessieger zu ermitteln. Die Aufgaben, die die Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren zu bewältigen hatten, waren breit gefächert. Sie reichten von Erste-Hilfe-Praxisübungen über Wissensfragen bis zu kulturellen, sozialen und musischen Herausforderungen. Außerdem waren Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Die Teilnehmer hatten sich zuvor in den Wettbewerben ihrer Landesverbände durchgesetzt. 

    Der Wettbewerbsparcours verlief quer durch die Stadt Bühl. Unterschiedliche Notfallsituationen wurden nachgestellt. Real geschminkte „Verletzte“ mussten erstversorgt werden, die jungen Menschen konnten zeigen, wie sie einen Druckverband anlegen, einen Verletzten in eine stabile Seiten- oder Schocklage bringen, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen oder Verbrennungen behandeln. Ein weiterer Schwerpunkt des Wettbewerbs lag in der Bearbeitung des Themas „Vielfalt“. Die Jugendlichen waren aufgefordert, die Unterschiedlichkeit und die Hintergründe von Menschen bewusst wahrzunehmen, diese mit einer offenen Haltung und in Anlehnung an die Grundsätze des Roten Kreuzes zu respektieren sowie das Bereichernde des Andersseins zu erkennen. Die Veranstaltung war mit insgesamt 400 Personen (inklusive Organisationsteam und ehrenamtlichen Helfern) eine der größten Jugendrotkreuz-Veranstaltungen auf Bundesebene. 

    Insgesamt präsentierte sich das Südwest-JRK stark. Den zweiten Platz belegte die JRK-Gruppe „Bellemer Bärle“ aus dem DRK-Landesverband Rheinland Pfalz. Dritter wurde die Jugendrotkreuzgruppe Neidlingen aus dem Landesverband Baden-Württemberg. 
    In Baden-Württemberg gibt es traditionell zwei DRK Landesverbände: den Landesverband Baden, der sich von Rastatt bis Konstanz erstreckt, und den Landesverband Baden-Württemberg, der die Landesteile Württemberg und Nordbaden umfasst. 

    09. Oktober 2016

  • Deutsches Jugendrotkreuz ruft zum Bundeswettbewerb nach Baden

    Mehr als 200 Jugendrotkreuzler aus ganz Deutschland nehmen am Bundeswettbewerb 2016 in Bühl teil 

    Mehr als 200 Jugendliche aus ganz Deutschland zeigen beim 38. Bundeswettbewerbs des Jugendrotkreuzes (Stufe II), den in diesem Jahr das Badische Rote Kreuz gemeinsam dem DRK Kreisverband Bühl-Achern ausrichtet, was sie alles drauf haben. Vom 07. - 09. Oktober 2016 treffen sich die Jugendrotkreuzler und Rotkreuzlerinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren in Bühl und treten in knapp 20 Wettbewerbsgruppen gegeneinander an, um ihren Bundessieger zu ermitteln.Die Aufgaben sind breit gefächert. Sie reichen von Erste-Hilfe-Praxisübungen über Wissensfragen bis zu kulturellen, sozialen und musischen Herausforderungen. Außerdem sind Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. 

    Die Teilnehmer haben sich in den Wettbewerben ihrer Landesverbände durchgesetzt und fiebern nun dem Kräftemessen auf Bundesebene entgegen. Der Wettbewerbsparcours verläuft quer durch Bühl. Unterschiedliche Notfallsituationen werden hier nachgestellt, das bedeutet beispielsweise, dass real geschminkte „Verletzte“ erstversorgt werden müssen. Die jungen Menschen können zeigen, wie sie einen Druckverband anlegen, einen Verletzten in eine stabile Seiten- oder Schocklage bringen, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen oder Verbrennungen behandeln. Die Veranstaltung ist mit insgesamt 350 Personen (inklusive Organisationsteam und ehrenamtlichen Helfern) eine der größten Jugendrotkreuz-Veranstaltungen auf Bundesebene. 

    Wissen für den Ernstfall spielerisch vermitteln

    Uli Bertrams, stellvertretende Bundesleiterin des Deutschen Jugendrotkreuzes sagt: „Uns ist es sehr wichtig, jungen Menschen spielerisch das Wissen für den Ernstfall zu vermitteln und sie mit allen Ressourcen auszustatten, die sie brauchen, um ohne Hemmungen jederzeit Erste Hilfe leisten zu können. Dies ist aber nur eine Priorität in der Bildungsarbeit des Jugendverbandes des Roten Kreuzes.“ 

    Der Wettbewerb widmet sich in diesem Jahr zwei Schwerpunkten. Zum einen geht es um das Thema „Vielfalt“. Die Idee dabei ist, nicht alles, was einem in der Lebenswelt begegnet, als selbstverständlich zu nehmen, sondern die Unterschiedlichkeit und die Hintergründe von Menschen immer bewusst wahrzunehmen und diese mit einer offenen Haltung und in Anlehnung an die Grundsätze des Roten Kreuzes zu respektieren sowie als Bereicherung wahrzunehmen und zu nutzen. Der zweite Punkt „Gemeinschaftsübergreifende Aspekte im DRK“ lädt dazu ein, sich über die Arbeit und die Aufgabenschwerpunkte der anderen Rotkreuz-Gemeinschaften zu informieren und diese Gruppen besser kennenzulernen. 

    „Symbadisch – clever – bunt“ 

    Damit der Spaß auch außerhalb des Parcours nicht zu kurz kommt, ist ein vielfältiges Rahmenprogramm geplant. Unter dem Motto „Symbadisch – clever – bunt“ stellt sich das Badische Rote Kreuz als Gastgeber vor. Die Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung, badischem Menü und einer magischen Überraschung findet im Bürgerhaus „Neuer Markt“ in Bühl statt. 

    Veranstaltungshinweise zum Bundeswettbewerb 2016
    Pressetermin: Samstag, 08. Oktober 2016 um 09:00 Uhr 
    Rundgang über den Parcours während des Wettbewerbs Ort: 
    Windeck-Gymnasium, Humboldtstr. 3, 77815 Bühl 
    Ihr Ansprechpartner vor Ort: 
    Sören Hildebrand Landesreferent Jugendrotkreuz 
    Schlettstadterstraße 31 
    79110 Freiburg 
    Tel.: 0761/88336-122 Handy: 0173/6722196 
    Mail: soeren.hildebrand@drk-baden.de

  • 20 Jahre Medico Soziales Zentrum in Lviv/Lemberg

    Badisches Rotes Kreuz finanziert die Versorgung bedürftiger alter Menschen – DRK-Landesgeschäftsführerin mit höchster Auszeichnung des Ukrainischen Roten Kreuzes geehrt 

    Das Medico Soziale Zentrum (MSZ) in der westukrainischen Stadt Lviv (Lemberg) feiert in diesem Sommer sein 20-jähriges Bestehen. Seit 1996 finanziert das Badischen Roten Kreuz die Arbeit der Beratungsstelle, in der ursprünglich vor allem Opfer des Nationalsozialismus und des Stalinismus Hilfe und Unterstützung erhielten. Mittlerweile steht das Zentrum allen bedürftigen alten Menschen der Freiburger Partnerstadt offen. Am vergangenen Wochenende nahm eine Delegation des Badischen Roten Kreuzes an den Feierlichkeiten zum Jubiläum teil. Landesgeschäftsführerin Birgit Wiloth-Sacherer wurde als Dank für die zwei Jahrzehnte lange Unterstützung aus Baden mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die das Ukrainischen Rote Kreuz vergibt. 

    Erste Kontakte zwischen dem Ukrainischen und dem Badischen Roten Kreuz entstanden bereits im Jahr 1990, als nach der Öffnung der Grenzen zu Osteuropa erste Transporte mit Hilfegütern nach Lviv geschickt wurden. Mit der Zeit entstand dann die Idee, ein Anlauf- und Beratungszentrum einzurichten, das mit einem Grundkapital von 40.000 D-Mark ausgestattet am 6. August 1996 seine Arbeit aufnahm. In den folgenden Jahren gab auch die Stadt Freiburg Geld für das MSZ, das als einzige Einrichtung ihrer Art in der Ukraine eine hohe Wertschätzung genießt. 

    Sowohl Vertreter der Regionalregierung wie auch des Ukrainischen Roten Kreuzes betonten am vergangenen Wochenende wiederholt die Bedeutung des MSZ vor allem für die medizinische Versorgung hochbetagter und, wenn man von der kärglichen ukrainischen Mindestrente absieht, mittelloser Frauen und Männer in Lemberg. In das Projekt „Medikamentenhilfe“, das inzwischen zu einem Schwerpunkt der Arbeit im MSZ wurde, fließen jeden Monat 1500 Euro aus Mitteln des Badischen Roten Kreuzes. Weitere 500 Euro werden verwendet, um bedürftige Rentnerinnen und Rentner mit Lebensmittelpaketen zu unterstützen. Insgesamt erhalten etwa 300 Menschen Hilfe. 

    Entscheidenden Anteil daran, dass das Badische Rote Kreuz das Projekt in Lviv noch immer unterstützen kann, hat der Journalist und Fotograf Till Mayer. Seit 2007 berichtet er in Reportagen und Dokumentationen immer wieder über das Schicksal der Menschen, denen nach einer Jugend voll Terror und Not durch die Hilfe des MSZ nun zumindest eine angemessene medizinische Versorgung zuteil und ein würdevolles Altern ermöglicht wird. In seinen Beiträgen ruft Mayer regelmäßig zu Spenden für das MSZ auf, die das Badische Rote Kreuz in die Ukraine weiterleitet. 

    13.09.2016

  • Landestreffen des Badischen Jugendrotkreuzes in Elchesheim-Illingen

    Mehr als 200 Jugendliche und junge Erwachse im Wettstreit um die Teilnahme am Bundestreffen 

    Das Landestreffen des Badischen Jugendrotkreuzes findet in diesem Jahr in Elchesheim-Illingen statt. Erwartet werden zwischen 150 und 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 50 Helferinnen und Helfer. Bei dem Wettbewerb stellen sich die JRKler Aufgaben, die sich um die Themen Flüchtlinge und Migration drehen und aus den Bereichen Erste Hilfe, politisches Engagement, Sport-Spiel-Freizeit und Musisch-Kulturelles stammen. 

    Aus den 16 Kreisverbänden im Badischen Roten Kreuz kommen die jeweiligen Siegergruppen der Kreiswettbewerbe aus den Jahrgangsstufen II (12-16 Jahre) und III (17-27 Jahre) nach Mittelbaden und ermitteln die Jugendrotkreuzgruppen, die das Badische Rote Kreuz beim JRK-Bundestreffen vertreten dürfen. Alle Gruppen präsentieren sich auf der Bühne mit einer Darbietung im musisch-kulturellen Bereich, bevor es nach einem gemeinsamen Mittagessen gegen 13:30 Uhr auf den Parcours durch den Ort Elchesheim-Illingen geht. 

    Wir laden Sie herzlich ein

    am Samstag, den 02. Juli 2016,
    von 10:00 Uhr an 
    am Landeswettbewerb des Badischen Jugendrotkreuzes 
    im Bürgerhaus Elchesheim-Illingen 
    Pfarrstraße 4
    76477 Elchesheim-Illingen 

    teilzunehmen. 

    Pressevertreter, die nur für den Parcours kommen wollen, treffen sich um 13:15 Uhr vor dem Bürgerhaus. Wir bitten um eine kurze Rückmeldung, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen. Verantwortlich für die Pressebetreuung vor Ort ist der JRK-Landesreferent Sören Hildebrand. Sie erreichen ihn über die 0761/88336-122 oder am Veranstaltungstag über die 0173/6722196.

  • Das Badische Rote Kreuz feiert seinen 150. Geburtstag

    Presseeinladung zum Festakt im Historischen Kaufhaus in Freiburg und Fest mit der Bevölkerung auf dem Freiburger Rathausplatz 

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen, 

    das Badische Rote Kreuz wird in diesem Jahr 150 Jahre alt. Das feiern wir am Samstag, 25.06.2016, mit einem Empfang und einem Fest für die Bevölkerung. Zu beiden Veranstaltungen möchten wir Sie herzlich einladen. 

    Wir würden uns sehr freuen, wenn ein Mitglied Ihrer Redaktion 

    am 25. Juni 2016, 10.30 bis ca. 12.00 Uhr,
    am Festakt im Historischen Kaufhaus, Münsterplatz 24, Freiburg, 
    mit Frank Mohrhauer, Director Governance and Board Support, Int. Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond, Genf, 
    Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, 
    Jochen Glaeser, Präsident des Badischen Roten Kreuzes, 
    Staatssekretärin Bärbl Mielich, Ministerium für Soziales 
    und Integration 
    und
    Ulrich von Kirchbach, Sozialbürgermeister der Stadt Freiburg 

    sowie anschließend 

    am Fest mit der Bevölkerung, 10.00 bis ca. 17.00, auf dem 
    Rathausplatz Freiburg 
    mit Informationsständen und einem Bühnenprogramm teilnehmen würde. 

    Dass das Badische Rote Kreuz diesen Geburtstag feiern kann, verdanken wir einer ungewöhnlichen Frau, Großherzogin Luise von Baden, und einem großen Mann, Henry Dunant. In Zeiten, die wahrscheinlich nicht weniger stürmisch waren als die unsrigen heute, suchten diese beiden Menschen nach Mitteln und Wegen, um Not und Leid zu lindern. Wie wir heute wissen, starteten die Großherzogin und der Genfer Kaufmann im Sommer 1866 ein Erfolgsprojekt: Sie gründeten das Badische Rote Kreuz. 

    Am 25. Juni wollen wir gemeinsam einen Blick auf die vielen Herausforderungen werfen, die das Badische Rote Kreuz in den vergangenen 150 Jahren gemeistert hat. Gleichzeitig möchten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Zukunft richten und die Aufgaben, die künftig auf uns warten – und das sind, wie wir wissen, nicht wenige. Wie sich das Rote Kreuz den Anforderungen der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte gestellt hat, wird Frank Mohrhauer in seinem Impulsvortrag „150 Jahre Rotes Kreuz – 150 Jahre Humanitäre Diplomatie” darlegen. 

    Im Rahmen des Festaktes wird zudem das Buch 

    Im Geist der Menschlichkeit
    Badisches Rotes Kreuz
    1866 – 2016

    vorgestellt. Die Autorin der Chronik, Sabine Frigge, wird anwesend sein. Ich würde mich sehr freuen, ein Mitglied Ihrer Redaktion im Historischen Kaufhaus und auf dem Rathausplatz In Freiburg begrüßen zu dürfen. 

    Bitte teilen Sie uns bis Mittwoch, 22.06.2016, über pressestelle@drk-baden.de mit, ob Sie den Termin wahrnehmen oder nicht. Mit freundlichen Grüßen Karin Bundschuh Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 


    Freiburg, den 15. Juni 2016

  • Neue DRK Kampagne weckt Lust zur Hilfe

    „ZEICHEN SETZEN!“ zeigt die Vielfalt der Rot-Kreuz-Aktivitäten 

    „ZEICHEN SETZEN!“, die neue Kampagne des Deutschen Roten Kreuzes ist auch in Baden gestartet. Nachdem der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Rudolf Seiters, die neue DRK-Kampagne gestern in Berlin vorstellte, sind die ersten Kampagnenplakate seit heute in Freiburg – vor allem im Bereich des Hauptbahnhofs – zu sehen. Mit der neuen Kampagne will das Rote Kreuz die Bandbreite seines Angebots zeigen. Dazu werden Piktogramme rund um das DRK-Logo kreativ gestaltet. Inhaltlich arbeitet die Kampagne mit dem Namen „Deutsches Rotes Kreuz“ und wandelt ihn ab: So wird beispielsweise das „Deutsche Rote Flugzeug“ zum Sinnbild für internationale Hilfeleistung und das „Deutsche Rote Dach“ symbolisiert die Flüchtlingshilfe. Die Kampagne soll Aufmerksamkeit schaffen und Lust aufs Helfen machen. „Wir sind die größte und bekannteste Hilfsorganisation und anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Aber wir können nur dann Menschen in Not helfen, wenn sich viele bei uns engagieren - ob als Spender, Fördermitglied oder ehrenamtlicher Aktiver“, sagte Seiters in Berlin. 

    In enger Anlehnung an das bekannte DRK-Logo wird dem Betrachter mit den Piktogrammen die Vielfalt der DRK-Arbeit vermittelt und mit einem konkreten Aufruf verbunden - zum Beispiel heißt es bei dem Motiv „Deutsches Rotes Flugzeug“ in der Unterzeile „Wir brauchen Dich, um in jedes Krisengebiet zu kommen. Setze ein Zeichen und werde Spender“ – ein Appell an jeden Betrachter, seinen individuellen Beitrag zu leisten. 

    Die von der Agentur Leo Burnett entwickelte Kampagne startet im Vorfeld des internationalen Weltrotkreuztages, den die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung alljährlich am 8. Mai zum Geburtstag ihres Gründers Henry Dunant begeht. Zum Auftakt werden Rotkreuzler in den nächsten Tagen bundesweit an mehr als 600 belebten Plätzen Gratis-Kaffee austeilen, um auf das Rote Kreuz aufmerksam zu machen. Ihr Motto: „Deutsches Rotes Kreuz – kein kalter Kaffee“. Mehr als 20 DRK-Kreisverbände und Ortsvereine aus dem DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz beteiligen sich an dieser Aktion. Mehr über die Kampagne und die damit verbundenen Aktionstage im Mai erfahren Sie unter: www.drk.de/das-drk/setze-ein-zeichen/ 04. Mai 2016 

  • Nach 13 Jahren Flucht soziales Engagement für das Gastland

    Erster Flüchtling nimmt über das Badische Rote Kreuz am neuen Sonderprogramm der Bundesregierung für den Freiwilligendienst teil 

    Ali Mohamad Zia ist 25 Jahre alt. 13 Jahre seines Lebens war er auf der Flucht. Nach Stationen im Iran, der Türkei, Griechenland und Mazedonien kam der junge Afghane im August 2013 in Deutschland an. Seit einem Monat arbeitet er nun als Freiwilliger im Wohnstift Freiburg. Damit ist er der erste Flüchtling, dem das Badische Rote Kreuz über das neue Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF)“ eine Einsatzstelle vermitteln konnte. Unterstützt auf seinem Weg zum Freiwilligendienst wurde Ali Zia vom DRK-Helferkreis in Gottenheim, wo er inzwischen lebt. Claus Röder, der im Helferkreis für den Bereich Ausbildung, Job und Schule zuständig ist, sah die Chancen, die der BFDmF Ali Zia bietet, begleitete ihn zum ersten Gespräch in die Landesgeschäftsstelle des Badischen Roten Kreuzes, brachte ihn zum ersten Hospitationstag im Wohnstift und unterstütze ihn bei der Bearbeitung der Bewerbungsformulare. 

    Da passte es, dass Johannes Kölbel, Verwaltungsleiter im Wohnstift Freiburg, sehr interessiert war, Ali Zia kennenzulernen, und sofort bereit war, dem Flüchtling die Hospitation in seinem Haus zu ermöglichen. Der 25jährige nutzte seine Chance, überzeugte, und arbeitet zur Zufriedenheit aller im Bereich Hausmeisterdienst. Er hilft beim Aufbau von Veranstaltungen im Wohnstift, unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner bei Umzügen innerhalb des Hauses, arbeitet im Garten und erledigt noch eine Reihe anderer Aufgaben. Inzwischen interessieren sich neben Ali Zia weitere junge Flüchtlinge dafür, sich in ihrem Gastland sozial zu engagieren. Auch sie werden vom Badischen Roten Kreuz im Sonderprogramm BFDmF an Krankenhäuser, Altenheime und andere soziale Einrichtungen vermittelt. 

    Der BFDmF ergänzt den Bundesfreiwilligendienst (BFD) seit dem 1. Dezember 2015. Er steht sowohl einheimischen Freiwilligen wie auch anerkannten Flüchtlingen sowie Asylbewerbern mit guter Bleibeperspektive offen. Das neue Programm soll Flüchtlingen bei der Integration in die deutsche Gesellschaft helfen und ihre Aussichten für eine Ausbildung, eine Arbeit oder ein Studium verbessern. Inländischen Freiwilligen bietet der BFDmF die Möglichkeit bei der Betreuung und Unterstützung von Flüchtlingen in Flüchtlingseinrichtungen und Unterkünften mitzuarbeiten. Das Badische Rote Kreuz kann etwa 30 Plätze für den BFDmF anbieten. Insgesamt wird der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz in diesem Jahr wieder mehr als 1200 jungen Menschen Plätze im Freiwilligendienst vermitteln. 

    Gerne vermitteln wir den Kontakt zu Ali Mohamad Zia, Claus Röder und Johannes Kölbel. 

    Freiburg, den 26. April 2016

  • Presseeinladung: Fremde kümmern sich um Fremde

    FSJ/BFD- und weltwärts-Freiwillige des Badischen Roten Kreuzes organisieren gemeinsam einen Aktionstag mit Flüchtlingskindern

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

    junge Menschen aus Deutschland, die als Freiwillige nach Südamerika, Afrika oder Asien reisen, um sich dort in sozialen Projekten zu engagieren, sind schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Junge Menschen, die aus Lateinamerika nach Deutschland kommen um hier im Freiwilligendienst zu arbeiten, sind dagegen noch etwas Besonderes. Das gilt auch für elf junge Chilenen, die im vergangenen Herbst mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ nach Freiburg gekommen sind. Betreut vom Badischen Roten Kreuz leisten sie einen einjährigen Freiwilligendienst in sozialen Einrichtungen in Freiburg und Umgebung. 

    Nun wollen sich diese jungen Menschen als Ausländer in Deutschland um andere Fremde kümmern. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen im Freiwilligen Sozialen Jahr sowie im Bundesfreiwilligendienst werden die chilenischen Freiwilligen einen Begegnungstag im Flüchtlingswohnheim in der Hammerschmiedstraße gestalten. Spiel- und Bewegungsangebote, Basteln, Kinderschminken und ein anschließender Ausklang bei Stockbrotgrillen und Kinderpunsch sollen die Freiwilligen mit den Kindern des Wohnheims, vor allem Roma aus dem Kosovo, in Kontakt bringen. 

    Gerne möchten wir Sie einladen, bei diesem Zusammentreffen am 

                           23. Februar 2016 um 15:30 Uhr, 

    im Flüchtlingswohnheim in der Hammerschmiedstraße, Freiburg

    dabei zu sein. 

    Hatten Flucht und Einwanderung Chile vor allem in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stark geprägt, so ist das südamerikanische Land von den Flüchtlingsströmen, die Europa in den vergangenen Monaten erreicht haben, weitgehend unberührt geblieben. In den Medien wird zwar über die Situation an den Grenzen zu und in Europa berichtet, doch für die allermeisten Chilenen sind diese Geschehnisse weit weg. Trotzdem oder gerade deshalb haben die chilenischen Freiwilligen, die teilweise selbst Nachfahren von Immigranten aus Europa sind, den Wunsch geäußert, während ihres Aufenthalts an der Integration von Flüchtlingen in Deutschland teilzuhaben und sogar mitzuarbeiten. 

    Infos zum Freiwilligen Sozialen Jahr und zum Bundesfreiwilligendienst 

    Im Freiwilligendienst FSJ/BFD können sich junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in einer sozialen Einrichtung engagieren, erste Berufserfahrung sammeln und Einblick in soziale Bereiche gewinnen. Neben der praktischen Arbeit in der Einsatzstelle (z.B. einem Krankenhaus, einem Kindergarten oder dem Krankentransportdienst) dienen insgesamt 25 Seminartage des Freiwilligendienstes - wie der am kommenden Dienstag - der persönlichen Entwicklung der jungen Menschen. Das Badische Rote Kreuz hat im Jahrgang 2015/2016 etwa 1200 Freiwillige aus dem Einzugsbereich zwischen Karlsruhe und dem Bodensee in FSJ/BFD-Einsatzstellen vermittelt.

    Infos zum Freiwilligendienst „weltwärts“ 

    Über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ werden seit 2008 vom Badischen Roten Kreuz Freiwillige aus Deutschland in Länder des Globalen Südens entsendet. Im Rahmen der Süd-Nord Komponente von „weltwärts“ können seit 2013 nun auch internationale Freiwillige aus dem Globalen Süden einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland leisten. 2015 hat das Badische Rote Kreuz erstmals Freiwillige aus Chile aufgenommen. Sie sind zwischen 22 und 28 Jahre alt und wohnen während ihres Dienstes bei Gastfamilien. Ihren Dienst leisten sie in Kinder- und Senioreneinrichtungen. Ab Oktober 2016 wird das Badische Rote Kreuz 30 Freiwillige aus Mexiko und Chile für ein Jahr aufnehmen. Hierfür ist es aktuell auf der Suche nach interessierten Einsatzstellen und Gastfamilien. Weitere Informationen erhalten Sie von Sonja Gordillo (sonja.gordillo@drk-baden.de). Junge Erwachsene, die sich für einen Freiwilligendienst in Lateinamerika interessieren, können sich aktuell noch beim Badischen Roten Kreuz bewerben. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter:

    drk-baden-freiwilligendienste.de/freiwilligendienste/freiwilligendienste-im-ausland/

    Bitte teilen Sie uns via Mail oder Telefon mit, ob Sie den Pressetermin wahrnehmen. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Karin Bundschuh 

    19.02.2016

  • Die Nummer für den Notfall

    Wer die Notrufnummer wählt, kann darauf vertrauen, dass er schnellstmöglich Hilfe erhält.

    Schnelle und gute Hilfe in Notfällen können nur die erhalten, die die richtige Nummer wählen: die 112. Darauf weist das Badische Rote Kreuz zum europaweiten Notruftag am 11. Februar hin. Damit so schnell und gut wie möglich geholfen werden kann, muss der Anrufende dem Personal in den Leitstellen die fünf wichtigen W-Fragen beantworten: Wo ist etwas geschehen? Was ist geschehen? Welche Art der Verletzung oder Erkrankung liegt vor? Wie viele Personen sind betroffen? Wer ruft an? Das Nennen der Rückrufnummer ist besonders wichtig. Nur so kann die Leitstelle bei Rückfragen Kontakt mit dem Anrufer aufnehmen, etwa dann, wenn der Rettungsdienst den Einsatzort nicht finden kann. 

    Der 11. Februar ist europaweit der Tag des Notrufs. Die Nummer 112 gilt EU-weit, sie ist also nicht nur in den EU-Staaten, sondern auch in der Türkei, der Schweiz, Serbien, Island, den Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino gültig. Die 112 ist sowohl von Festnetzanschlüssen wie auch von Mobiltelefonen ohne Vorwahl wählbar. Sie funktioniert im Mobilfunknetz auch ohne Guthaben, mit aktivierter Tastensperre oder blockiertem Handy. Ist das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar, wird der Notruf über ein fremdes Mobilfunknetz abgesetzt.

    10.02.2016

  • DRK fordert Geberstaaten zu verlässlicher Hilfe für Syrien ist

    Der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz e.V. unterstützt die Position des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)

    Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, hat die jüngste Ankündigung der syrischen Regierung, Hilfslieferungen in belagerte Städte zuzulassen, als Schritt in die richtige Richtung gewürdigt. Zugleich forderte er die übrigen Konfliktparteien auf, ebenfalls Hilfe in belagerte Gebiete zuzulassen. „Alle Menschen, die in belagerten Städten eingeschlossen sind, benötigen dringend permanenten Zugang zu humanitärer Hilfe“, sagte Seiters. In Richtung der Geberstaaten, die morgen in London zu einer Geberkonferenz zusammen kommen, richtete Seiters den Aufruf, diese Hilfe verlässlich zu finanzieren und den permanenten Zugang für humanitäre Hilfe weiterhin politisch zu verhandeln: „Die Menschen in Syrien benötigen genügend und ausreichend Hilfe, die kontinuierlich erfolgt.“ 

    Bei der Londoner Konferenz mit dem Titel "Supporting Syria and the Region", zu deren Gastgebern unter anderem Deutschland zählt, werden Teilnehmer aus mehr als 70 Nationen sowie internationalen Organisationen erwartet. Ziel der Konferenz ist es, finanzielle Zusagen für die notwendige humanitäre Hilfe einzusammeln. Zudem werden Möglichkeiten der Unterstützung für die Menschen diskutiert, die von dem nunmehr ins fünfte Jahr gehenden Konflikt betroffen sind. Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung wird ebenfalls bei der Konferenz vertreten sein. 

    Das DRK leistet bereits seit 2012 humanitäre Hilfe im Syrien-Konflikt, es handelt sich dabei um den größten aller laufenden Auslandseinsätze. Das DRK arbeitet vor Ort eng mit seiner Schwesterorganisation, dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond zusammen. „Rotes Kreuz und Roter Halbmond stehen bereit, nach der kürzlich erfolgten Hilfslieferung in die belagerten Gebiete Madaya, Kefraya und Foua unverzüglich erneut weitere Hilfskonvois zu realisieren“, betonte Seiters. Das DRK unterstützt die logistische Kapazität der syrischen Schwesterorganisation unter anderem mit Fahrzeugen sowie mit der Lieferung von Nahrungs-mittelpaketen, medizinischer Zusatznahrung für Kleinkinder, Hygienepa-keten sowie Medikamenten. 

    Die Pressestelle des DRK in Berlin vermittelt ab Donnerstag, 4. Februar, 13:00 Uhr gerne Interviews mit dem Leiter der Internationalen Zusammenarbeit, Christof Johnen, der für das DRK im Rahmen der Konferenz in London ist. 

    Das DRK ist dringend auf Spenden angewiesen: 

    Spendenkonto: IBAN DE63370205000005023307, BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft) Stichwort: Syrien 

    Ansprechpartner DRK-Pressestelle Berlin:

    Dr. Dieter Schütz; Tel. 030 85404 158; Schuetz(at)DRK.de

    Alexandra Burck; Tel. 030 85404 155; BURCK(at)DRK.de

    Susanne Pohl; Tel. 030 85404 161; POHLS(at)DRK.de

    03.02.2016