Aktuelle PressemitteilungenFoto: A. Zelck / DRKS

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Mit der Aktion „Das leere Pflegebett" macht die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg (Liga-BW) auf die gravierenden Risiken des vorliegenden Referentenentwurfs zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) der Bundesregierung aufmerksam. Das leere Bett steht symbolisch für das, was der Liga-BW zufolge droht, wenn der Entwurf in seiner jetzigen Form umgesetzt wird: eine ausgedünnte Pflegeinfrastruktur, in der immer weniger Betten und Angebote für pflegebedürftige Menschen zur Verfügung stehen. Die Aktion findet über den Sommer hinweg deutschlandweit in mehreren Bundesländern statt.
Zur Zeit läuft der Gesetzgebungsprozess zu einem neuen Bundesgesellschaftsdienstegesetz (BGDG). Die Strategiegruppe Freiwilligendienste des DRK-Bundesverbandes hat dazu fünf Kernforderungen sowie ein Eckpunktepapier erarbeitet.
Seit dem 19. Juli 2026 gelten in der EU für große Unternehmen strengere Vorgaben im Umgang mit Textilien. Ziel ist es, die Vernichtung neuwertiger Kleidung und Schuhe beispielsweise aus Retouren und Überproduktion zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu stärken.
Der diesjährige Landeswettbewerb des Badischen Roten Kreuzes in Erster Hilfe fand am 11. Juli 2026 in Friesenheim statt. Nach hitzebedingten Absagen gingen sieben Wettbewerbsgruppen an den Start und stellten ihr Können sowie ihr Rotkreuzwissen in einem Parcours mit nachgestellten Notfallszenen unter Beweis. Landessieger wurde das Team des DRK-Ortsvereins Rheinau Süd-Kehl. Den zweiten Platz belegte die Wettbewerbsgruppe aus den Freiburger Stadtteilen Kappel-Ebnet. Dritter wurde die Delegation aus Offenburg.
Die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni hat das Gesundheits- und Hilfeleistungssystem in Baden-Württemberg erheblich gefordert. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Baden-Württemberg zieht aus den Erfahrungen im Rettungsdienst, im Bevölkerungsschutz sowie den Integrierten Leitstellen klare Schlussfolgerungen und fordert die konsequente Umsetzung von zentralen Maßnahmen.
Die beiden Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind starke Partner des Landes und sichern in Zeiten von Krise und Umbruch die Resilienz des Gemeinwesens. Mit über 61.000 Freiwilligen und fast 19.000 Mitarbeitenden steht das DRK breit aufgestellt für Menschlichkeit, Solidariät und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.
Die beiden DRK-Landesverbände in Baden-Württemberg sehen im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung wichtige und richtige Weichenstellungen für zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge. Dabei dürfen diese positiven Vereinbarungen nicht dem Finanzierungsvorbehalt zum Opfer fallen. Hier gilt es Prioritäten zu setzen.
Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen zentrale Leistungen der gesundheitlichen Daseinsvorsorge in Baden-Württemberg zum Zuschussgeschäft zu werden. Besonders betroffen sind Rettungsdienst, ambulante Pflege und Hausnotruf. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Land warnt: Was nicht mehr refinanziert wird, fällt am Ende weg.
Ein breites Bündnis aus DRK-Landesverbänden, Landesfeuerwehrverband, Landkreistag, Städtetag sowie AOK Baden-Württemberg, der IKK classic und dem Verband der Ersatzkassen, vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg stellt ein gemeinsames Visionspapier für die Weiterentwicklung der Leitstellenstruktur in Baden-Württemberg vor – mit einem Appell an das Land, die Leitstellenstruktur mitzugestalten.
Wer gegen die Grundsätze der Rotkeuzbewegung verstößt, kann nicht Mitglied im Badischen Roten Kreuz sein. Dazu haben sich das Präsidium und der Landesausschuss im nun verabschiedeten "Unvereinbarkeitsbeschluss" eindeutig bekannt.
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