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Projekte im Badischen Roten Kreuz

Frau Dr. Angelika Mölbert 
Tel. 0761 - 88336 251

Das Badische Rote Kreuz ist als Landesverband zuständig für die fachliche und strategische Weiterentwicklung der gesamtverbandlichen Migrationsarbeit. Er unterstützt, berät, qualifiziert und schult die Mitarbeitenden in den Kreisverbänden. Er ist selbst Träger von zukunftsweisenden und innovativen Integrationsprojekten, die in Zusammenarbeit mit den DRK-Kreisverbänden und dem DRK-Generalsekretariat umgesetzt werden. Der Landesverband entwickelt die Ideen, vernetzt die Akteure, plant das strategische Vorgehen, steuert und managt die Verbundprojekte.

Mit den Mittelgebern für unsere Projekte wie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der EU, dem Sozial- und Integrationsministerium des Landes Baden-Württemberg, Lotterien und Sponsoren stehen wir laufend im Austausch, um die Wirkungsmöglichkeiten der Projekte, die Passgenauigkeit der Maßnahmen und die Nachhaltigkeitsstrategien zum Wohl der Menschen, für die wir arbeiten, zu optimieren.

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Das Ziel der Migrationsberatung besteht darin, bei Neuzuwanderern den Integrationsprozess zu initiieren und je nach Bedarf zu steuern und zu begleiten. Für Menschen mit Migrationshintergrund, die schon länger in Deutschland leben, wird über die MBE nachholende Integrationsarbeit geleistet. Die Beratung erfolgt über hauptamtliche Migrationsberater auf der Grundlage eines professionellen Fallmanagements. Dabei ermitteln Berater und Klienten gemeinsam einen Förderplan. Im Mittelpunkt des Förderplans stehen das Erlernen der deutschen Sprache, das Kennenlernen des neuen Lebensumfeldes und der Einstieg in Schule, Ausbildung und Beruf.

Die MBE wird kofinanziert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Das Badische Rote Kreuz ist an sechs Standorten als Träger in diesem Bundesprogramm tätig:

DRK-Kreisverband Emmendingen

DRK-Kreisverband Freiburg

DRK-Kreisverband Konstanz

DRK-Kreisverband Müllheim

DRK-Kreisverband Villingen-Schwenningen

DRK-Kreisverband Wolfach

AMIF Projekte

Dem Badischen Roten Kreuz wurden in der Förderperiode 2015 - 2017 drei Projekte beim EU-Fördertopf „Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds“ bewilligt. In der Förderperiode zuvor war das ebenfalls von der EU geförderte und vom Badischen Roten Kreuz geleitete Flüchtlingsprojekt „Take care!“ der Europäischen Kommission von der nationalen Behörde als „Best-Practice-Projekt“ für Deutschland vorgestellt wurde.

Kurzbeschreibung der Projekte

  • get together

    Das Verbundprojekt des Badischen Roten Kreuzes mit der Aidshilfe Freiburg und den DRK-Kreisverbänden Freiburg und Villingen-Schwenningen, hatte zum Ziel, Flüchtlinge zu beraten und zu betreuen. Aufgrund ihrer Multimorbidität wurden Maßnahmen in den Bereichen Krankheits-, Sucht-, Gewalt- und STI-Prävention sowie Bildung und berufliche Orientierung angeboten, um den Menschen Gesundheit, Sicherheit, Schutz und eine Zukunftsperspektive zu geben. Ressourcen- und sozialraumorientiert wurde das gesamte Umfeld durch Maßnahmen der interkulturellen Öffnung eingebunden.

  • Kompass

    Zugewanderte aus bildungsfernen Kontexten gehören zu den besonders marginalisierten und ausgegrenzten Gruppen. Mit einem ganzheitlich orientierten Settingansatz konnte das Projekt Eltern, Kinder und Mitarbeitende in Bildungseinrichtungen niederschwellig aktivieren und mit der Unterstützung von Elternbegleitern, Multiplikatoren und Lernpaten Kinder und Jugendliche an die Regelangebote heran führen. Das Projekt ist ein Verbundprojekt des Badischen Roten Kreuzes mit den DRK-Kreisverbänden Freiburg und Konstanz.

  • Rückkehrberatung

    Für die neue Laufzeit des Verbundprojektes des Badischen Roten Kreuzes mit dem DRK-Kreisverband Freiburg waren Verstetigung und Qualitätsentwicklung die Ziele des Projekts. Dazu gehörten Verstärkung der regionalen, nationalen und internationalen Netzwerke (IKRK), Evaluierung und Standardisierung von Beratungsprozessen und Reintegrationsmöglichkeiten sowie der Aufbau von Online-Verfahren zur Qualitätssicherung.

Inzwischen sind zwei der drei Projekte abgeschlossen. Die Rückkehrberatung wird bis mindestens 2021 weitergeführt.